VDS

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31/01/07

Renault reste le premier annonceur en 2006

ans le classement des dix premiers annonceurs en 2006 publiés par TNS Media Intelligence lundi 29 janvier, Renault garde la pole position avec un investissement de 311 millions d'euros en données brutes (+ 5,6 %). Il est suivi par l'enseigne de distribution Leclerc (219 millions d'euros) et par Unilever (214 millions d'euros), qui fait son entrée au palmarès de même qu'Universal Music (173 millions d'euros). Deux annonceurs sortent du classement, Procter & Gamble et la SNCF. Quant à France Télécom, il est remplacé par Orange (189 millions d'euros). La distribution reste le premier secteur annonceur en France, suivie par les télécommunications qui dépassent en 2006 les transports et l'alimentation.

Un coordinateur pour la fiction à France Télévisions

 

Le nouveau directeur des programmes et de la programmation de France 2, Eric Stemmelen, a annoncé, lundi 29 janvier, la création prochaine d'un poste de chargé de la coordination de la fiction. Nommé le 23 janvier à son poste, Eric Stemmelen a, par ailleurs, promis « des choses nouvelles d'ici un mois du côté de la fiction, en dehors des premières parties de soirée ».

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30/01/07

Sarkozy acusado de abuso de poder

O ministro francês do Interior, Nicolas Sarkozy, candidato às eleições presidenciais na França, foi esta terça-feira acusado de abuso de poder, por ter utilizado meios da polícia para prender os assaltantes da mota de um dos seus filhos.
A oposição já anunciou a sua intenção de pedir ao Conselho Constitucional para se pronunciar sobre a compatibilidade do estatuto de candidato de Sarkozy com as suas funções de ministro do Interior.

Numa reacção ao caso da scooter roubada a um dos filhos do candidato, ocorrido em Neuilly-sur-Seine, o líder centrista François Bayrou, também ele candidato às eleições presidenciais de Abril e Maio, lembrou que "todos os dias existem em França situações semelhantes que não dão azo a um aparato policial desta dimensão”.

A actuação de Sarkozy motivou ainda uma acção por parte do sindicato Action-police CFTC, que pediu ao Presidente francês, Jacques Chirac, a criação de uma comissão de inquérito parlamentar para esclarecer o caso.
Por sua vez, os apoiantes da candidata socialista Ségolène Royal reiteraram o pedido de afastamento de Sarkozy da pasta que ocupa actualmente no Governo francês, defendendo que “a imparcialidade do Estado” deixou de estar garantida.

Sarkozy, que se encontra numa visita a Londres, classificou estas reacções de “estúpidas” e “baixas”.

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25/01/07

Die Verführung Europas

Populisten bedrohen die jungen Demokratien in den östlichen EU-Ländern. Was macht sie so attraktiv?

Weihnachten stand vor der Tür. Und so begab es sich, dass 46 Parlamentarier der Warschauer Koalition aus Nationalkonservativen, Rechtsklerikalen und Linkspopulisten sich im Dezember aufmachten, um dem Hohen Hause einen Antrag zu unterbreiten. Und dieser Antrag war der erste seiner Art und besagte, dass alle im Lande es schätzen würden, wenn Jesus Christus zum König von Polen gekrönt würde. Denn schon Papst Johannes Paul II. habe wissen lassen, dass von Polen die Kraft ausgehe, Europa aus dem Sumpf des Unglaubens und der Unmoral zu retten.

Wen diese wahre, hehre Weihnachtsgeschichte noch rührte, dem musste nur drei Wochen später der 7. Januar 2007 wie das Jüngste Gericht über Polens Christenheit erscheinen. Zwar hatten die regierenden Zwillinge Kaczyński die »moralische Revolution« ihrer 4. Republik in den Monaten zuvor bereits selbst gerichtet. Sie duldeten Vorbestrafte, Rassisten und Sexskandale in den Abgeordnetenbüros ihrer Koalition. Ministerpräsident Jarosław Kaczyńskis Staatssekretär wurde gefilmt, als er eine Abgeordnete zu bestechen versuchte. Staatspräsident Lech Kaczyński versprach, eine europaweite Debatte zugunsten der Todesstrafe anzuregen. Wie schon so oft in der Geschichte schien nur noch die Kirche geblieben zu sein als Trägerin der größten Nation Ostmitteleuropas mit heute 39 Millionen Menschen.

Doch dann stürzte unmittelbar über der Inthronisierungsmesse für den neu ernannten Warschauer Erzbischof Stanisław Wielgus selbst noch der Himmel ein. Der neue Kardinalprimas erklärte vor den höchsten Würdenträgern seinen Rücktritt. Er tat es nicht freiwillig; nur ein spätes Wort aus Rom konnte ihn fällen. Bis zu diesem Moment hatten der Bischof und die Kirchenmänner, die ihn stützten, geleugnet, in welchem Ausmaß Wielgus einst kommunistischen Sicherheitsdiensten als Spitzel diente.

Warum drohen Populismus, Nationalismus und Bereicherungskriminalität die frisch gesäte Demokratie in Ostmitteleuropa zu überwuchern? Wieso haben die Würgemale jahrzehntelanger Diktatur nicht den Ruf nach autoritären Lösungen für immer verstummen lassen? Und warum konnte eine Art geografischer Apartheid entstehen zwischen den glitzernden Metropolen mit ihrer atemberaubenden Dynamik und den verödeten Landstrichen, in denen sich Wähler und rassistische Rattenfänger gute Nacht sagen? Auf einen Satz gebracht, kann die Antwort lauten: Die demokratischen Politiker sind außerstande, mit marktwirtschaftlichen Lösungen gesellschaftliche Stabilität zu schaffen. Dafür gibt es vier Gründe:

Erstens: Das Vermögen ging, das Volk blieb. Wichtigster Glaubensartikel des Ostens war 1989 die Verheißung des europäischen Sozialstaats. Er hatte dem Sozialismus die Legitimation genommen. Doch im Moment der Wende, als unsere Nachbarn auf den versprochenen Bonus hofften, war die Alt-EU selbst in einen Transformationsprozess geraten. Der klassische demokratische Staat mit seiner Verantwortung für Infrastruktur und soziale Aufgaben musste unter dem Druck der Globalisierung zurückstecken.

So bekam Osteuropa unversehens zwei Anwälte zur Umstellung auf die liberale Marktwirtschaft. Die EU verlangte für die Beitrittsperspektive die Übernahme ihres rechtlichen Regelwerkes. Internationaler Währungsfonds und Weltbank, die den »Washingtoner Konsens« ersannen, waren hingegen nicht an einem geduldigen Aufbau von rechtlichen Institutionen und Wettbewerbsfähigkeit interessiert: Die Marktkräfte würden auch das schon richten. Allein das Tempo der Privatisierung zählte. Für Schutz und Chancengleichheit der Menschen gab es weder Zeit noch Mittel. Westliche Konzerne und postkommunistische Seilschaften rissen die gewinnträchtigsten Stücke aus der volkswirtschaftlichen Erbmasse. Die Bevölkerung dagegen musste den Gürtel enger schnallen. Die Maastricht-Kriterien untergraben ihre Zukunft: Gesundheits- und Bildungswesen können inzwischen nicht mehr auf europäischem Niveau versorgt werden. So fühlen sich viele Menschen in die EU getrieben wie in eine Einbahnstraße, in der sie für ihr eigenes Leben wenig finden.

So irrte der Westen in der Annahme, dass sich die politischen Kräfte alsbald in großen Parteienfamilien finden würden. Stattdessen schießen ständig neue politische Gruppierungen aus dem Boden – »Einwegparteien« und »Wegwerfbünde«, wie sie Kai-Olaf Lang von der Stiftung Wissenschaft und Politik nennt. »Wenigstens«, meint dazu Tomás Kafka mit schwejkscher Gelassenheit, »sind die Parteien nicht so glaubwürdig, dass die Wähler die Dominanz einer Partei länger auf sich einwirken lassen möchten.«

Drittens: Das Fiasko des Liberalismus. Bis zu ihrer Abwahl im vergangenen Sommer präsentierte sich die slowakische Regierung mit höchsten Wachstumsraten als neoliberales Leuchtfeuer Europas. Und Angela Merkel, damals noch im Wahlkampf, jubelte über die radikal gesenkte Einheitssteuer von 19 Prozent: »Ein Segen für uns, dass man jetzt mal gucken kann, wie sich eine solche Reform auswirkt.« Auch kritische Beobachter in Mittelosteuropa bestreiten nicht, dass sich der Liberalismus »als Technik der Abkehr vom Kommunismus bewährte«, wie es der polnische Politologe Jarosław Gowin formuliert hat. »Als er jedoch, gegen die Neonationalisten gerichtet, auf die Schaffung einer öffentlichen Gesellschaft hätte zielen müssen, die es in dieser Region noch nie gab, erwies er sich als schwach.« Und als Theorie des Übergangs zum Kapitalismus habe er ein Fiasko erlebt.

Der bedeutende polnische Ideenhistoriker Jerzy Szacki betrachtete den Jubel über Osteuropas Neoliberale von Anfang an skeptisch: »Mag im Westen auch eine Synthese zwischen Neoliberalismus und Konservatismus möglich sein – so ist sie in Polen und Ungarn nicht erreichbar, weil der Konservatismus hier mit einer vorkapitalistischen Mentalität belastet ist.« Folgerichtig prophezeite der Warschauer Professor schon zu Beginn der neunziger Jahre: »Vor allem in Ungarn und Polen geht der Trend zu einer möglichst vollkommenen Restauration der Wertewelt, die vor dem Beginn des realen Sozialismus existiert hatte.«

Nicht nur für Polen gilt: Die Nation war und ist die Schutzheilige des osteuropäischen Freiheitsstrebens. Der bankrotte Realsozialismus entließ die Völker 1989 als späte Kinder von 1848 und 1918. Sie werden ihre gerade errungene Souveränität also noch lange hegen und verteidigen gegenüber den aus ihrer Sicht postsouveränen oder von Deutschland und Frankreich »beherrschten« Alteuropäern. Wohingegen sie in den USA einen beispielhaften souveränen Nationalstaat bewundern. Dieser Grundwertekanon begrenzt das Vertrauen vor allem der konservativen Politiker in die Demokratie. Auch das ist ein altes Muster. »Die Angst, Freiheit und Demokratie könnten die Sache der Nation bedrohen«, so der aus Prag stammende Pariser Historiker und Politikforscher Jacques Rupnik, »war schon in der Zwischenkriegszeit ein Haupthindernis für die Einführung demokratischer Verhältnisse in der Region.«

Welche Schlussfolgerungen erlauben diese Befunde? »Unter anderen Bedingungen könnte all das sehr böse ausgehen«, meint Jiří Pehe, »so wie vor dem Zweiten Weltkrieg, als die aufkommenden Demokratien in autoritäre Systeme abrutschten. Doch dank der EU-Mitgliedschaft ist diese Gefahr im Grunde doch gebannt. Die Jungen sind schon Europäer, vielleicht noch nicht allesamt Demokraten, aber Europa ist ihre Sprachenschule, und sie sind auf dem ganzen Kontinent zu Hause. Nach den bitteren Erfahrungen von 45 Jahren Despotismus erleben wir trotz allem einen glücklichen Moment der europäischen Geschichte.«

Gestützt wird der Optimismus des früheren Havel-Beraters von Umfragen in Prag, aber auch in den benachbarten Hauptstädten. Das Vertrauen der tschechischen Bürger in die europäischen Institutionen ist weitaus größer als in die heimischen. Wer in Böhmen und Mähren Gerechtigkeit anstrebt, wendet sich lieber an die europäischen Instanzen. Ein solches Vertrauen macht die Verantwortung der von Krisen gestressten Altdemokratien und ihrer Politiker nicht leichter. Aber sage niemand, dass Europa keine Perspektiven mehr habe.

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RENAULT : SOCIAL UN ACCORD AVEC QUATRE ORGANISATIONS SYNDICALES

Renault innove en proposant le télétravail à ses salariés

A DIRECTION de Renault a signé, mardi 23 janvier, un accord avec quatre syndicats (CFDT, CFE-CGC, CFTC et FO) visant à proposer à ses salariés de travailler à domicile.

Sur la base du volontariat, sous condition de l'accord de la hiérarchie, les employés, techniciens, ingénieurs et cadres de Renault pourront travailler de chez eux entre deux et quatre jours par semaine.

 

« Les évolutions technologiques récentes permettent d'envisager de nouveaux modes d'organisation du travail renforçant la compétitivité de l'entreprise, et répondant aux aspirations de salariés souhaitant mieux concilier vie personnelle et vie professionnelle », affirme-t-on chez Renault.

 

La proposition avait été soumise par Carlos Ghosn à la réflexion des organisations syndicales en juillet 2005. Le PDG de Renault et de Nissan s'appuyait sur l'expérience menée chez le constructeur japonais aux Etats-Unis. « Quand on en a parlé aux salariés, l'idée a été plutôt bien accueillie, souligne Gérard Blondel, délégué central CFE-CGC. Pour ceux qui travaillent en Ile-de-France, éviter les embouteillages quotidiens, ce n'est pas négligeable. »

 

« AUTONOMIE »

 

La perspective d'appliquer une telle mesure en France ayant été accueillie favorablement, les syndicats ont décidé d'accepter de formaliser l'initiative sous la forme d'un texte, qui apporte toutefois quelques aménagements par rapport à l'accord interprofessionnel qui existait.

 

« Nous ne voulions pas que les salariés soient totalement isolés par rapport à l'entreprise, indique M. Blondel, on sait bien que pour les augmentations individuelles c'est loin des yeux, loin du coeur. Nous avons donc demandé que le salarié passe au moins un jour par semaine dans l'entreprise. »

 

Les syndicats ont aussi obtenu que les plages horaires pendant lesquelles le salarié doit être joignable par l'entreprise ne correspondent pas strictement aux horaires de travail. Un avenant au contrat de travail précisera les modalités, mais, théoriquement, la hiérarchie ne pourra pas exiger de pouvoir joindre un salarié plus de deux ou trois heures par jour.

 

Sur le plan technique, l'entreprise dépêchera un technicien vers les domiciles concernés pour s'assurer que leur installation électrique et téléphonique est compatible avec celle d'un bureau.

 

Sur les 44 000 salariés de Renault SAS, seuls 28 000 sont concernés. Les employés travaillant en production ne font pas partie du périmètre de cet accord.

 

Par ailleurs, certains métiers dans l'ingénierie, le travail en équipe ou encore la validation de l'avancement des projets nécessitent une présence régulière dans l'entreprise. La population visée est donc prioritairement constituée par les métiers du secteur tertiaire (comptabilité, ressources humaines, marketing).

 

« L'instauration d'un management basé sur la fixation d'objectifs est de nature à renforcer l'autonomie des salariés dans leur travail et va dans le sens de cet accord », insiste-t-on à la direction du constructeur, qui ne s'avance pas sur le nombre de volontaires.

 

« Il y aura des freins, notamment du côté de la hiérarchie, sans doute inquiète de ne plus avoir ses équipes sous la main, note M. Blondel. Si, fin 2008, 700 à 800 salariés ont adopté le télétravail, ce sera déjà bien. »

                  Stéphane Lauer                

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24/01/07

CRPE HISTOIRE CRPE VDS95 PHILIPPE III

Philippe III le Hardi (1270-1285)

Surnommé le Hardi, fils de Louis IX et de Marguerite de Provence, il naquit le 30 avril 1245 ; il fut salué roi de France sur les sables brûlants de l'Afrique, près des ruines de Carthage, et dans un camp ravagé par la peste, le 25 août 1270. Saint-Louis venait d'expirer. Jean, comte de Nevers, frère de Philippe, le cardinal légat, un grand nombre de seigneurs et de soldats avaient succombé. La consternation était générale ; et sans l'arrivée si longtemps attendue des croisés de Sicile, tout était perdu. Charles, frère de Saint-Louis et roi de Sicile, fait débarquer son armée, qui campe à une demi lieue des Français. Presque tous les grands vassaux avaient suivi Saint-Louis à la dernière croisade ; et la monarchie française se trouvait comme transportée en Afrique. Philippe, âgé de vingt-six ans, était dangereusement atteint du mal qui ravageait l'armée lorsqu'il reçut le serment de ses vassaux. Saint-Louis avait nommé régents du royaume Matthieu de Vendôme, abbé de Saint-Denis, et Simon de Clermont de Nesle. Philippe leur écrivit pour les confirmer dans leur autorité ; en même temps, considérant l'état critique de sa santé et les dangers de sa position, il fixa à quatorze ans dans une ordonnance datée du camp près de Carthage, la majorité de Louis, l'aîné de ses trois enfants. On ignorait alors l'art d'embaumer les cadavres. On fit bouillir le corps de Saint-Louis dans du vin et de l'eau. Le roi de Sicile obtint la chair et les entrailles, qui furent déposées à l'abbaye de Montréal près de Palerme ; le cœur et les os furent enfermés dans un cercueil pour être transportés à Saint-Denis. Déjà les reliques du saint roi, confiées au sire de Beaulieu, allaient être embarquées, lorsque toute l'armée demanda qu'elles fussent conservées dans le camp, ce qui lui fut accordé. La contagion y régnait toujours, et la cavalerie maure enlevait tous les soldats qui s'éloignaient des palissades. Le roi de Tunis campait à deux lieues des croisés, et des succès récents avaient enflé son courage. Le roi de Sicile, qui commandait pendant la maladie de Philippe, résolut de s'emparer du golfe de Porto-Farina, qui pouvait seul faciliter les approches de Tunis. Secondé par le comte d'Artois et Philippe de Montfort, il attaqua les Sarrasins, qui eurent 5 000 hommes tués ou noyés. Peu de temps après, leur armée, ayant reçu de nombreux renforts, osa s'approcher jusqu'à portée de l'arc du camp des chrétiens, en hurlant, dit Guillaume de Nangis, je ne sais quoi de terrible, et obscurcissant l'air d'une nuée de flèches. Elle fut repoussée avec une perte de plus de 3 000 hommes. Une grande bataille ne tarda pas à être livrée. Philippe était rétabli : il marcha aux ennemis avec les rois de Sicile et de Navarre. Le comte d'Alençon et les templiers furent chargés de la garde du camp. L'oriflamme avait été déployée. Les Maures ne tinrent pas longtemps contre les croisés. Dans leur déroute ils abandonnèrent leur camp, et furent poursuivis jusqu'aux défilés des montagnes, d'où ils virent massacrer leurs malades et leurs blessés, piller leurs richesses, enlever leurs provisions, et, dans un vaste incendie, disparaître leurs tentes et leurs bagages. Philippe ne savait encore à quoi se résoudre, lorsque le roi de Tunis fit demander la paix ; et le 30 octobre elle fut conclue aux conditions suivantes : une trêve de dix ans ; la franchise du port de Tunis ; tous les prisonniers rendus de part et d'autre ; les frais de la guerre fixés à deux cent dix mille onces d'or, payés moitié sur-le-champ au roi de France et à ses barons ; la liberté du culte accordée aux chrétiens dans le royaume de Tunis, avec la faculté d'élever des églises, de prêcher la foi et de convertir les musulmans : clause illusoire, qui ne fut insérée au traité que pour sauver l'honneur des croisés, et leur permettre d'annoncer qu'ils avaient accompli leur vœu. Un des articles portait enfin que le tribut déjà payé par Tunis au roi de Sicile serait doublé pendant quinze ans, et que cinq années d'arrérages seraient acquittées immédiatement. Le traité venait d'être signé lorsque le futur roi d'Angleterre (Édouard Ier , qui n'avait pas encore succédé à Henri III) arriva avec sa femme , son frère, ses barons et une armée. Il désapprouva hautement la paix, s'enferma dans sa tente, refusa de prendre part aux délibérations, et même au partage de l'argent des mahométans : il demandait, il exigeait la guerre ; mais le roi de Sicile ne voulait que de l'argent, et il en avait obtenu. D'ailleurs, le traité avait pour lui la sainteté des serments, la durée de la contagion et les lettres des régents de Philippe qui pressaient son retour. Le roi de France embarqua les os de Saint-Louis, ceux de son frère et ceux d'autres illustres croisés, tandis qu'Édouard allait seul entreprendre au milieu de nouveaux revers la guerre pour la délivrance des saints lieux. Les vaisseaux de Charles et de Philippe mirent à la voile, et, après quarante-huit heures de navigation, entrèrent le 22 novembre à Trapani en Sicile. Une horrible tempête qui dura trois jours en fit périr un grand nombre qui était resté dans la rade. Quatre mille personnes de toute condition moururent dans les flots ; et mille, ayant gagné la terre, succombèrent aux fatigues de cette funeste journée. Ce fatal événement n'empêcha pas les rois de France, de Sicile et de Navarre de s'engager, avec tous les comtes et barons, à partir dans trois ans pour une autre croisade ; et chacun jura de ne s'en point dispenser sans un sujet légitime, dont le roi de France serait juge suprême. De toutes les croisades, celle-ci avait été la plus malheureuse : il y périt 30 000 hommes, et Philippe ne revint en France qu'avec des cercueils. Il arriva à Paris le 21 mai 1271, et fit faire de magnifiques obsèques aux illustres morts dont il rapportait les cendres. On les mit en dépôt à Notre-Dame. D'où on les transporta processionnellement à Saint-Denis. Le roi aida à porter sur ses épaules le cercueil de son père jusqu'à l'abbaye. On voyait encore au XIX e siècle au faubourg Saint-Laurent et sur le chemin de Saint-Denis des monuments de pierre qui avaient été élevés par ordre de Philippe aux sept endroits de la route où il s'était reposé en portant ce pieux fardeau. Un incident singulier troubla cette auguste cérémonie. Le cortège funèbre trouva les portes de l'église fermées par ordre de l'abbé Matthieu de Vendôme, qui, pour le maintien des privilèges et de l'exemption de l'abbaye, refusait d'y laisser entrer en habits pontificaux l'archevêque de Sens et l'évêque de Paris. Il fallut que ces deux prélats allassent les quitter au delà des limites de la seigneurie abbatiale, et le roi fut contraint d'attendre hors de l'église leur retour. Les tombes royales reçurent, avec les corps de Saint-Louis, de la reine Isabelle et du comte de Nevers, celui d'Alphonse, comte d'Eu, fils de Jean de Brienne, empereur de Constantinople et roi de Jérusalem. Cette cérémonie funèbre fut suivie d'une autre où la joie publique devait éclater. Philippe fut sacré à Reims le 30 août. Le lendemain il partit pour visiter les frontières du nord, et fut reçu dans Arras par le comte de Flandre. Il voulut ensuite connaître l'état du Poitou et du comté de Toulouse, qui, après la mort d'Alphonse, revenaient à la couronne. Il s'avançait du côté de Poitiers, lorsqu'il apprit que Roger-Bernard, comte de Foix, avait emporté d'assaut le château de Sompuy, où flottait la bannière royale. Cité à comparaître devant Philippe, Roger s'y refusa ; et, comptant sur le nombre de ses vassaux et de ses forteresses, il résolut de soutenir sa rébellion les armes à la main. Philippe convoqua le ban et l'arrière-ban ; le rendez-vous était fixé à Tours. Le duc de Bourgogne, les comtes de Bretagne, de Blois, de Flandre, de Boulogne ; etc., y arrivèrent suivis d'un grand nombre de chevaliers, et l'armée se dirigea vers les Pyrénées. Philippe fit son entrée dans Toulouse. Il reçut à Pamiers la visite du roi d'Aragon, son beau-père ; entra sur les terres du comte révolté, et arriva enfin devant le château de Foix. Cette forteresse, bâtie sur une montagne inaccessible, était réputée imprenable. Le comte s'y était renfermé avec ses meilleures troupes et un grand nombre de machines de guerre. Philippe fit serment de ne s'éloigner qu'après avoir soumis la place ; et tandis que les assiégés le défiaient avec jactance, il fit couper le pied de la montagne, et ouvrir dans les rochers un chemin praticable. Roger, étonné, vit bientôt sa perte inévitable. Il demanda à capituler ; mais Philippe exigea qu'il se rendît à discrétion et qu'il livrât toutes ses forteresses. Le comte vint se jeter aux pieds du roi ; il implora sa clémence : Philippe le fit charger de chaînes et conduire à Carcassonne, où on l'enferma dans une tour. Roger était en prison depuis un an lorsque, cédant aux prières du roi d'Aragon, Philippe le fit venir à Paris, l'arma chevalier, et le renvoya dans ses domaines. Cet exemple de vigueur et de sévérité ne fut pas perdu, et la révolte du comte de Foix fut, selon Nangis, la seule qu'on vit sous ce règne. Édouard Ier, roi d'Angleterre, ayant succédé à Henri III (1274), s'empressa de venir à Paris comme vassal de Philippe pour les domaines qu'il possédait en France, et rendit hommage à son suzerain. Bientôt le vicomte de Béarn ayant refusé de se connaître vassal d'Edouard, duc d'Aquitaine, fut poursuivi par ce prince, et se hâta d'interjeter appel à la cour de Philippe, qui convoqua son parlement. Édouard y fut cité ; épreuve humiliante pour un souverain. Il comparut, malgré sa répugnance, et se soumit à son juge, qui prononça en sa faveur. Philippe assista la même année au concile général de Lyon. Les Grecs abjurèrent le schisme ; et la primauté du pape fut reconnue par les patriarches et les ambassadeurs de Michel Paléologue. Mais cette réunion des deux Églises ne fut pas durable ; et dès que Charles d Anjou, roi de Sicile, eut cessé de paraître redoutable, Constantinople cessa, de son côté, de reconnaître le pontife romain. Le concile venait d'être terminé, lorsque Philippe épousa en secondes noces Marie, sœur de Jean, duc de Brabant (1275). Les fêtes furent magnifiques : tous les seigneurs y parurent en habits et en manteaux de pourpre et les femmes, portant des robes tissées d'or, étaient parées, dit Nangis, comme un temple. La tendresse de Philippe pour la nouvelle reine alarma un favori jusque-là tout-puissant, Pierre de la Brosse, son grand chambellan. Voulut-il brouiller ensemble le roi et la reine ? L'histoire offre quelques indices à ce sujet, et ne fournit aucune preuve. Philippe perdit subitement Louis, son fils aîné, à l'âge de douze ans (1276). On crut à la cour que le jeune prince avait péri par le poison : on chercha le coupable ; et la Brosse jeta, dit-on, dans l'esprit du roi, des soupçons sur la reine, en insinuant qu'elle réservait le même sort aux deux autres fils de son maître (Philippe et Charles), afin d'assurer la couronne aux enfants du second lit. Ses intrigues retombèrent sur lui-même, et il fut jeté en prison. A la première nouvelle de la disgrâce du favori, le duc de Brabant, qui avait craint de le poursuivre au temps de sa puissance, vint hautement demander justice, et offrit de défendre par le duel l'innocence de sa sœur. Personne ne se présenta pour soutenir l'accusation ; la reine se trouva justifiée ; la Brosse fut pendu, et tous ses biens furent confisqués. On l'avait aussi accusé d'entretenir des intelligences avec les rois de Castille et d'Aragon. Il résulte du silence des historiens contemporains que le second crime du favori ne fut pas plus prouvé que le premier. On est étonné de voir Daniel avancer que le peuple applaudit à l'arrêt des barons, qui condamna la Brosse au gibet, lorsque Guillaume de Nangis, le seul historien contemporain de Philippe, dit positivement le contraire. Henri Ier , roi de Navarre et comte de Champagne et de Brie, mort suffoqué par la graisse (1274), avait laissé pour unique héritière sa fille Jeanne, âgée de deux à trois ans. Il avait ordonné, par son testament, qu'elle épousât un prince français. Cette exclusion des naturels du pays mécontenta les grands, qui, refusant de reconnaître comme régente et tutrice la reine mère, Blanche d'Artois, sœur de Saint-Louis, élurent lieutenant général du royaume le sénéchal don Pedre Sanche de Montagu. Bientôt la couronne de Navarre, mal affermie sur la tête d'un enfant, réveilla les prétentions des princes voisins. Jacques, roi d'Aragon, soutint qu'elle lui appartenait par la donation de Sanche VII, qui l'avait institué son héritier (1231). Alphonse, roi de Castille, plus attentif à résoudre un problème qu'à poursuivre une couronne, réclama cependant celle de Navarre, comme héritier de Sanche III, qui l'avait possédée et réunie à ses États. Ces deux souverains envoyèrent défendre leurs droits aux états de Navarre. Le lieutenant général et l'évêque de Pampelune se prononcèrent pour l'Aragonais ; un autre parti se déclara pour le Castillan ; un troisième, et c'était le plus faible, voulait que le roi de France, comme parent de la jeune princesse, fût invité à se charger de la tutelle. Le parti le moins juste, celui de l'Aragonais, prévalut ; et le roi de Castille commença la guerre. La reine mère s'échappa secrètement avec sa fille, et vint demander à la cour de France asile et protection. Cette démarche acheva d'aigrir les seigneurs de Navarre. Les états arrêtèrent que Jeanne ne serait point reconnue reine si elle n'épousait Alphonse d'Aragon ; et ils résolurent d'employer tous leurs soins pour empêcher qu'un prince français ne montât sur le trône de Navarre. En même temps ils s'engagèrent à fournir au roi d'Aragon, pour les frais de la guerre, la somme alors prodigieuse de deux cent mille marcs d'argent. Mais Blanche désirait et demandait que sa fille épousât un des trois fils de Philippe ; et Philippe pressa vivement cette alliance, qui devait faire entrer une nouvelle couronne dans sa maison. Il fallut lever l'obstacle de la proximité du sang. Grégoire X, qui devait à Philippe le don du comtat Venaissin, accorda la dispense, et Jeanne de Navarre fut mariée à Philippe surnommé le Bel (1275). Blanche engagea au roi de France la châtellenie de Provins pour les frais de la guerre qu'il allait entreprendre ; elle lui remit la tutelle, ou, selon l'expression du temps, le bail de la pupille pour les comtés de Champagne et de Brie. Philippe envoya dans la Navarre des troupes sous le commandement d'Eustache de Beaumarchais, sénéchal de Toulouse, guerrier habile et mauvais politique, qui obtint d'abord quelques avantages, mais qui eut l'imprudence de toucher aux lois du pays. Toutes les fureurs des guerres civiles désolèrent cette contrée : les Français allaient succomber, lorsque Robert, comte d'Artois, arriva avec une armée de 20 000 hommes. Pampelune fut prise d'assaut ; toutes les forteresses capitulèrent, et la Navarre fut soumise. Le comte d'Artois, qui n'avait pu arrêter la fureur du soldat, rendit aux Navarrois leurs coutumes et leurs privilèges. Vers cette même époque (1276), Philippe s'avançait avec une armée formidable pour porter la guerre au centre de la Castille. Alphonse X violait les traités les plus sacrés, et avait choisi pour successeur son second fils au préjudice des enfants que Ferdinand, son aîné, avait eus de Blanche, fille de Saint-Louis et sœur de Philippe. Le duc de Bourgogne, le comte de Bar, le duc de Brabant, le comte de Juliers et plusieurs autres princes allemands accompagnèrent Philippe, qui était allé prendre l'oriflamme à Saint-Denis. Cette grande armée eût pu suffire à la conquête de toutes les Espagnes. Mais il fallait passer les Pyrénées : on n'avait pourvu à rien. L'hiver approchait, les pluies rendaient les routes impraticables, et l'on n'avait rassemblé ni vivres ni fourrages. Philippe, que cinq chevaliers castillans étaient venus défier au nom de leur maître, reprit tristement le chemin de sa capitale. Plus d'un an s'était écoulé, lorsque Philippe ne pouvant concilier ses différends avec Alphonse, médita une nouvelle expédition contre la Castille. Mais le pape Jean, craignant que cette guerre ne fît échouer son projet d'une nouvelle croisade, fit notifier aux souverains, sous peine de l'excommunication et de l'interdit, la défense de recourir aux armes pour régler leurs droits respectifs. Les légats du Saint-Siège furent chargés de négocier la paix entre les deux rois. Alors parurent aussi en France des ambassadeurs tartares, qu'on prit pour des espions venant de Rome, allant à Paris et à Londres pour proposer une ligue des princes chrétiens contre les Turcs. Philippe, qui n'aimait point la guerre, s'empressa de saisir un prétexte qui, dans l'esprit du siècle le justifiait du reproche d'inconstance ; mais il mérita plus d'une fois ce reproche, en commençant avec ardeur de grandes entreprises, en les poursuivant avec faiblesse, et en s'arrêtant au moment de l'exécution. L'événement le plus mémorable arrivé sous le règne de Philippe, est celui du massacre général des Français en Sicile, à la suite d'une conspiration aussi étonnante par l'horrible secret avec lequel elle fut conduite, qu'effroyable par l'atrocité de l'exécution : ces massacres furent appelés les Vêpres siciliennes, parce qu'ils commencèrent à Palerme (le 30 mars 1282) au moment où les cloches appelaient le peuple à vêpres. Vainement les foudres de Rome, lancées contre la Sicile et le roi d'Aragon, conviaient Charles d'Anjou à venger son injure ; vainement une formidable armée française, conduite par le comte d'Alençon, frère de Philippe, le comte Robert d'Artois, le comte de Bourgogne, Matthieu de Montmorency et d'autres grands seigneurs du royaume, était arrivée dans les plaines de Saint-Martin en Calabre, prêts à franchir le détroit. Charles se laisse tromper par don Pèdre, qui lui proposa un combat singulier dans la plaine de Bordeaux, une époque assez éloignée pour laisser au climat et aux maladies le temps d'affaiblir l'armée de Philippe. Au jour indiqué, Charles se trouva au rendez-vous, suivi du roi de France, son neveu ; et, depuis le lever jusqu'au coucher du soleil, il attendit don Pèdre ; mais don Pègre se dispensa de paraître, et se contenta de venir quelques heures avant minuit protester devant le sénéchal de Bordeaux contre le roi de France, qui, ayant accompagné son rival, lui donnait lieu de croire à quelque trahison. Bientôt les rois de Sicile et d'Aragon remplirent l'Europe de leurs manifestes. Philippe leva promptement une armée, qui pénétra dans l'Aragon, dégarni de soldats, et ravagea ce royaume. Une bulle de Martin IV offrit la couronne de don Pèdre à un des fils de Philippe, pourvu que ce ne fût pas l'héritier présomptif du trône français. Le cardinal Jean Cholet fut chargé de négocier les conditions suivantes de cette étrange donation : le royaume d'Aragon, uni au comté de Barcelone, ne pourrait être possédé par un prince qui serait en même temps roi de France, ou de Castille, ou d'Angleterre ;le nouveau roi et ses successeurs ne pourraient traiter, sans le consentement du saint-siège, avec don Pèdre, jadis roi d'Aragon, ni avec ses fils, pour la restitution totale ou en partie de la souveraineté dont Rome les dépouillait pour leurs péchés ; le nouveau roi et ses successeurs se reconnaîtraient vassaux du pape, lui prêteraient serment de fidélité à chaque mutation, et lui payeraient annuellement, à titre de cens, le jour de la Saint-Pierre, la somme de cinq cents livres tournois. Philippe ne voulut rien décider que de l'avis des barons et des prélats du royaume : ils furent mandés à Paris pour le 21 février 1284. Le parlement se tint au palais des rois dans la Cité. La bulle y fut lue, et le clergé se retira dans une salle, la noblesse dans une autre pour délibérer. Les deux ordres, après quelque division, furent d'avis que, pour la gloire de la religion et pour celle de la France, le roi devait accepter le don du pape. Philippe souscrivit sans réflexion à cet avis dont les conséquences imprévues menacèrent de devenir fatales à son successeur. Le cardinal légat donna au jeune comte de Valois, second fils du roi, l'investiture des royaumes d'Aragon et de Valence et du comté de Barcelone. En même temps le légat fit prêcher dans toute la France la croisade pour l'expédition d'Aragon, et l'on y attacha les mêmes indulgences que pour les croisades d'outre-mer. Philippe partit pour Narbonne, où était le rendez-vous général de son armée. Plusieurs historiens disent qu'elle était forte de 100 000 hommes de pied et de 20 000 chevaux. La flotte se composait de 150 galères et d'un nombre plus grand de vaisseaux de charge. On marche en bataille vers le Roussillon : Perpignan ouvre ses portes après quelque résistance. Elne, prise d'assaut, est rasée jusqu'aux fondements. Don Jayme, roi de Majorque, comte de Roussillon, dépossédé par son frère don Pèdre, se joint au monarque français. Il fallait s'ouvrir les Pyrénées, que le roi d'Aragon avait cherché à rendre inaccessibles. Philippe n'ayant pu forcer le col de Panissar, unique chemin pour pénétrer dans la Catalogne, retourna sur ses pas, et campa aux environs de Collioure. II méditait déjà d'abandonner cette grande entreprise, lorsque des religieux de Saint-André de Sureda (ou le bâtard de Roussillon, suivant Guillaume de Nangis) vinrent lui offrir de conduire son armée par le col de la Mançana. Toute l'armée y passa le 20 juin 1285. Don Pèdre fut obligé de se retirer, abandonnant ses vivres et ses bagages. Philippe entra dans l'Ampourdan, tandis que son amiral, Guillaume de Lodève, s'emparait du port de Roses. Bientôt Peiralade, Figuière, Castillon et d'autres places se rendirent. Mais Girone fut l'écueil des croisés. Le vicomte de Cardone y commandait pour don Pèdre ; sa défense fut vive et opiniâtre. De son côté don Pèdre ne cessait de harceler les assiégeants, lorsque Philippe de Nesle, suivi de 500 cavaliers d'élite, le surprit dans une embuscade où, suivant Nangis, ce prince fut blessé mortellement. Mais si l'on en croit les historiens espagnols, il ne mourut qu'environ trois mois après, et lorsqu'il eut poursuivi vivement les Français à leur sortie de la Catalogne. Girone était assiégée depuis deux mois sans succès ; les chaleurs étaient excessives ; le camp était ravagé par une épidémie. Philippe désespérait de prendre cette forteresse, lorsque le comte de Foix obtint la permission d'y entrer, et décida le gouverneur, qui était son parent, à capituler. Le 5 septembre le roi fit son entrée dans Girone ; Il y mit une forte garnison, et repassa les Pyrénées pour aller hiverner en Provence. D'ailleurs, par la trahison des habitants de Roses, l'amiral de Barcelone venait de battre la flotte française et de s'emparer de trente bâtiments. Les croisés, dans leur fureur, réduisirent Roses en cendres, vengeance stérile, et qui n'empêcha pas l'armée d'éprouver en se retirant toutes les horreurs de la disette. Les pluies rendaient les chemins difficiles et impraticables pour les équipages. Les Aragonais s'étant saisis du pas de la Cluse et du col de Panissar, firent périr beaucoup de monde et s'emparèrent des bagages. Enfin Philippe, atteint lui-même de l'épidémie qui ravageait l'armée, fut transporté dans une litière à Perpignan, où il mourut le 5 octobre 1285, dans la 41 e  année de son âge, et après un règne de seize ans. Le roi de Majorque, qui ne l'avait point quitté depuis le commencement de l'expédition, lui fit faire de magnifiques obsèques. Les chairs séparées des ossements furent inhumées à Narbonne, dans un tombeau de marbre blanc. Les os furent transférés à Saint-Denis, et le cœur fut donné par Philippe le Bel aux jacobins de Paris. La mort de Philippe III fut bientôt suivie de la reddition de Girone. Ce prince eut de sa première femme, Isabelle d'Aragon, quatre enfants : Louis, dont on croit que le poison termina les jours ; Philippe le Bel ; Charles, comte de Valois, dont la postérité régna sur la France et forma la dynastie des Valois ; Robert, mort en bas âge. Trois autres enfants naquirent du second mariage de Philippe avec Marie de Brabant : Louis, Comte d'Evreux, souche des comtes d'Evreux, rois de Navarre ; Marguerite, qui épousa Édouard Ier , roi d'Angleterre ; et Blanche, qui fut mariée à Rodolphe, duc d'Autriche, fils aîné de l'empereur Albert. Le gouvernement féodal continua de s'affaiblir sous le règne de Philippe. On avait commencé à croire sous Saint-Louis que le prince, suivant l'expression de Beaumanoir, était souverain par dessus tous. Philippe eut, en montant sur le trône, le droit exclusif d'établir de nouveaux marchés dans les bourgs, et des communes dans les villes. Il régla tout ce qui concernait les ponts, les chaussées, et en général tous les établissements d'utilité publique. A l'exemple de son père, il employa contre les barons la même politique dont ils s'étaient servis contre leurs vassaux ; et c'est en continuant de suivre ce système, en maintenant la jurisprudence des appels, qui obligeait tout homme ajourné devant une justice royale d'y comparaître, quoiqu'il n'en fût pas justiciable ; c'est en étendant surtout leur puissance que les rois de France contraignirent enfin les barons à reconnaître dans leur personne la même autorité qu'ils avaient réduit leurs vassaux à reconnaître en eux. Édouard, roi d'Angleterre, datait les chartes de Guyenne de l'année de son règne. Philippe exigea et obtint qu'il les datât de l'année du sien, parce que Édouard était son vassal pour le duché d'Aquitaine. Les premières lettres d'anoblissement furent données par Philippe (1272) en faveur de Raoul, orfèvre ou argentier du roi. En prenant possession du comté de Toulouse, il maintint la province dans l'usage de payer volontairement les tailles et les subsides. Il donna le comtat Venaissin à l'Église romaine en 1274. C'est sous son règne que fut établi le système de l'inaliénabilité du domaine de la couronne : la loi des apanages commença dès lors à être mieux connue ; mais elle ne fut dans toute sa force que sous Philippe le Bel. Ainsi les principes de la vraie politique s'introduisaient avec la lenteur du progrès des lumières. C'est sous Philippe le Hardi que fut fondée l'université de Montpellier. Ce prince, disent les historiens, n'avait aucune connaissance des lettres ; mais il était pieux, prudent, généreux, économe, ami de l'ordre et de la paix. Il parvint, sans augmenter les impôts, à former un trésor qui fut confié à la garde des chevaliers du Temple ; sous lui s'acheva la rédaction des coutumes, et il eut le bonheur de pouvoir gouverner la France avec autant de douceur que d'autorité.

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CRPE HISTOIRE CRPE VDS95 LOUIS IX

Louis IX (1226-1270)

Louis IX ou Saint-Louis, fils de Louis VIII et de Blanche de Castille, naquit à Poissy le 25 avril 1214, et succéda le 8 novembre 1226 à son père, n'étant que dans sa douzième année. C'était la troisième minorité depuis Hugues Capet, et la première régence exercée par une femme. La reine Banche s'empara de l'autorité aussitôt après la mort de Louis VIII ; et connaissant l'aversion des Français pour le gouvernement des femmes, elle se hâta d'assembler des troupes, conduisit et fit sacrer son fils à Reims, avant que les seigneurs eussent pu s'entendre pour réclamer contre le pouvoir qu'elle s'arrogeait. A beaucoup d'ambition et de fierté, Blanche unissait tant d'élévation et de ressources dans l'esprit, un courage si grand, des principes si austères, qu'on doit penser qu'elle fut déterminée par la conviction que seule elle pouvait conserver et agrandir l'héritage de son fils pendant la minorité. Elle n'accorda une entière confiance qu'à Romain Bonaventure, cardinal-légat, sans doute parce qu'étant étranger il ne pouvait avoir d'autres intérêts que les siens. Mais ce fut pour les seigneurs un motif de plus de se révolter, ne pouvant souffrir d'être conduits par une reine castillane et un ministre italien. Les grands vassaux avaient encore un autre motif ; ils brûlaient de se venger de l'humiliation et de l'espèce d'abaissement dans lequel ils étaient tombés depuis la bataille de Bouvines. A la tête de la ligue qui se forma contre la régente, l'histoire distingue Pierre Mauclerc, duc de Bretagne, qui aimait mieux reconnaître pour souverain le roi d'Angleterre que le roi de France ; Hugues de Lusignan, comte de la Marche, sur l'instigation de sa femme Isabelle d'Angoulême, veuve de Jean Sans terre ; Raymond Vll, comte de Toulouse, à qui Louis VIII avait fait la guerre, et qui perdit une grande partie de ses États pour avoir voulu se venger contre le fils de ce monarque ; et enfin Thibault, comte de Champagne, tour à tour entraîné à la rébellion par la vengeance, et ramené à l'obéissance par l'autorité royale plutôt que par un amour dont on a contesté la réalité. Ces seigneurs, après avoir formé leur ligue, présentèrent leurs demandes. Blanche accorda tout ce qui n'était pas contraire à son autorité et fit marcher le roi à la tête d'une armée, afin de joindre la force aux négociations. Louis IX avait à peine treize ans, et déjà on aurait pu croire qu'il gouvernait par lui-même, tant sa mère avait soin de le mettre en avant dans toutes les occasions, même lorsqu'il s'agissait de parler. Mais cette politique ne trompait pas les ligués, qui essayèrent plusieurs fois d'enlever le roi, sachant bien que ceux qui seraient les maîtres de sa personne le feraient expliquer selon leur volonté. La fortune leur offrit une occasion dont ils ne purent profiter, et qui ne servit qu'à faire éclater l'amour des Français pour leur roi. Le jeune roi revenait d'Orléans dans la capitale avec la reine Blanche, lorsqu'il fut surpris et entouré par des confédérés. Les hommes de sa suite le défendirent vaillamment et lui donnèrent le temps de se réfugier dans la tour de Montlhéry : bientôt le bruit du danger qu'il courait parvint à Paris ; tous les habitants, ayant pris les armes, volèrent à son secours, et le ramenèrent en triomphe. La ligue des seigneurs échouait ainsi dans toutes ses tentatives. Tour à tour soutenus et abandonnés par le comte de Champagne, les principaux confédérés tournèrent enfin leurs armes coutre lui, et Blanche fit marcher le roi à sa défense : mais dès qu'elle n'eut plus besoin des secours du comte, elle ne pensa qu'à rabaisser cette maison de Champagne, dont le pouvoir portait depuis si longtemps ombrage à la couronne, et Thibault fut contraint de partir pour la terre sainte avec le duc de Bretagne. Un autre événement important de cette première régence de la reine Blanche fut le soulèvement de l'université de Paris en 1229. Quelques disputes entre les bourgeois et les écoliers ayant obligé d'envoyer des soldats pour les apaiser, plusieurs écoliers furent tués, et l'université demanda vengeance à la régente : mais celle-ci aima mieux voir l'université se dissoudre que de faire fléchir son pouvoir. Ce corps ne fut rétabli que trois ans après, sur la demande du pape Grégoire IX. Blanche termina aussi avec gloire cette fatale guerre des Albigeois, qui durait depuis le règne de Philippe‑Auguste ; elle maria Louis IX à Marguerite, fille de Raymond Béranger, comte de Provence ; et la fin de sa régence fut aussi calme que les commencements en avaient été agités. Mais le plus éclatant service que cette reine ait rendu à la France est sans doute d'avoir formé un monarque si accompli, qu'il serait difficile de trouver dans l'histoire à qui le comparer. Présidant elle-même à son éducation, elle ne laissait approcher de lui que des hommes estimables par leur vertu : elle lui inspira pour la gloire de Dieu un zèle si ardent et si éclairé, qu'il fut à la fois le plus grand des héros, le plus juste des monarques et le plus simple des hommes. Elle lui répétait souvent dans son enfance : « Mon fils, j'aimerais mieux vous voir mort que souillé d'un péché mortel. » Ce prince fut déclaré majeur, le 25 avril 1236, à l'âge de vingt et un ans. Poussé par cet esprit d'ordre et de justice qui l'animait sans cesse, il maintint longtemps son royaume dans le calme, et fit tous ses efforts pour rendre la paix à l'Europe, alors troublée par les divisions du pape et de Frédéric II. II s'offrit plusieurs fois pour médiateur ; et s'il ne parvint point à se faire écouter, il obtint du moins l'estime et la confiance de ceux que ses discours et son exemple ne purent désarmer. Dans la seconde année de son gouvernement (1238), il signala sa pieuse ferveur en allant jusqu'à Sens pour recevoir la couronne d'épines de Jésus-Christ, qu'il venait de faire racheter des Vénitiens, entre les mains desquels elle avait été mise en gage par Baudouin, et la portant lui même depuis le bois de Vincennes, la tête et les pied nus, jusqu'à Notre-Dame ; et de là à la chapelle qu'il avait fait bâtir dans son palais, dite depuis la Sainte-Chapelle, où elle fut déposée. En 1239, Louis refusa pour son frère, le comte d'Artois, la couronne impériale qui lui fut offerte par le pape Grégoire IX ; et ne voulant donner aucun sujet de plainte à l'empereur Frédéric II, que le pontife avait excommunié et qu'il menaçait de déposer, le monarque français arrêta les deniers que Grégoire levait en France pour lui faire la guerre. Le respect de Louis pour le chef de la chrétienté, loin de le soumettre aux ecclésiastiques dans les affaires qui intéressaient le trône, lui apprit que la discipline extérieure de l'Église a besoin d'être réglée et maintenue par l'autorité publique ; et ses ordonnances tendirent toujours à séparer entre les évêques et les seigneurs, entre la papauté et la royauté, des droits et des pouvoirs que les malheurs du temps avaient confondus. Trop occupé de hautes pensées pour ne pas mépriser le luxe, il administra ses domaines avec tant d'économie, qu'il ne manqua jamais d'argent pour les accroître. En 1241 il tint à Saumur une cour plénière qui fut nommé la nonpareille, à cause de sa magnificence. II y donna la ceinture militaire à son frère Alphonse, l'investit du comté de Poitou, de celui d'Auvergne, de l'Albigeois, cédé par le comte de Toulouse, et lui fit rendre hommage par ses vassaux. Le comte de la Marche ayant refusé de remplir ce devoir, Louis l'attaqua avec une armée nombreuse ; et quoique le roi d'Angleterre Henri III fût accouru au secours du comte, il le battit deux fois en quatre jours, la première à Taillebourg, en Poitou, où il fit des prodiges de bravoure ; la seconde à Saintes, où il remporta une victoire décisive. Louis dicta la paix et pardonna au comte. qui était venu s'humilier devant lui. Cette clémence fut d'autant plus remarquable, que le monarque n'ignorait pas que la femme de ce rebelle avait tenté de le faire empoisonner. Loin d'être considéré comme un acte de faiblesse, ce pardon après la victoire fit connaître aux grands vassaux qu'ils pouvaient sans honte se soumettre à un roi qui, à vingt-sept ans, défendait ses droits avec tant de courage et traitait ses ennemis avec tant de générosité. Aussi depuis cette époque ils ne songèrent plus à se révolter, et le prirent même souvent pour juge de leurs différends. La guerre contre le comte de la Marche avait été suivie d'un traité avec l'Angleterre. Vivement poursuivi par l'armée française, le monarque anglais demanda une trêve de cinq ans ; et cette trêve ne lui fut accordée qu'en payant à la France 5 000 livres sterling. Louis IX avait éprouvé dans cette campagne une maladie grave dont il ressentait encore les suites. Dans l'année 1244, il retomba malade. Plus on appréciait les bienfaits de son règne, plus on craignait de le perdre. Comme le mal faisait des progrès effrayants et qu'on désespérait de sa vie, peuple et le clergé accouraient aux églises pour implorer la miséricorde du ciel ; on pleurait déjà sa mort, lorsque tout à coup il parut se ranimer, et prononça ces mots : « La lumière de l'Orient s'est répandue sur moi par la grâce du Seigneur, et m'a rappelé d'entre les morts. » Le premier usage qu'il fit de la parole fut de demander la croix et de prononcer le serment d'aller combattre les infidèles. On venait d'apprendre en Occident que les Kharismiens, peuple chassé de la Perse par les Tartares, avaient pris Jérusalem et dévasté la Palestine. Cette nouvelle jetait la consternation parmi les fidèles ; et Louis IX, vivement affecté du malheur qu'éprouvaient les chrétiens de la terre sainte, voulut partir lui-même pour y porter remède. En vain l'évêque de Paris, la reine Marguerite et la reine Blanche réunirent, à plusieurs reprises, leurs vives instances pour le détourner de son entreprise ; Saint-Louis resta inébranlable, renouvela son serment, et s'occupa des préparatifs de la croisade dont il devait être le chef. Il assembla à Paris un parlement auquel assista le légat du pape, et dans lequel il prêcha lui-même la guerre sainte. Ses trois frères, un grand nombre de barons et de chevaliers, le comte de la Marche, le comte de Bretagne et plusieurs autres grands vassaux qui avaient troublé le royaume prirent la croix et promirent de suivre le roi en Asie. Les revenus de ses domaines, les tributs volontaires des villes, les décimes levés sur le clergé, lui fournirent l'argent nécessaire pour l'expédition. Rien n'est plus touchant que de voir, à l'époque de son départ, les tendres sollicitudes, les soins multipliés du monarque pour ne laisser dans le royaume qu'il allait quitter aucun sujet de plainte, aucune trace d'injustice, aucun germe de trouble et de discorde. Il confia la régence à la reine Blanche, manda à Paris tous les barons de France, leur fit jurer fidélité. Le 12 juin 1248, il alla prendre à Saint-Denis l'oriflamme, le bourdon et la panetière, et accompagné de la reine Marguerite, des comtes d'Artois et d'Anjou, se rendit à Aigues-Mortes pour s'embarquer ; il prit et rasa sur sa route le château de Roger de la Roche-Gluy, qui pillait et détroussait les marchands et les pèlerins. Il mit à la voile le 28 août 1248, et le 17 septembre aborda à Chypre, où il passa l'hiver. Au mois de mai suivant, Louis donna le signal du départ ; et la flotte qui portait les croisés français, après avoir essuyé une tempête, parut à la vue des côtes de l'Égypte. On assembla un conseil pour savoir si l'on opérerait sur-le-champ une descente : Louis parla avec tant de force et d'énergie, qu'il enflamma le courage de tous ceux qui l'écoutaient ; l'armée entière descendit ou plutôt se précipita sur le rivage en présence des Sarrasins. Louis animait les croisés par son exemple : l'armée musulmane fut mise en déroute ; et le lendemain du combat, le roi de France, précédé du clergé, marchant les pieds nus, entra dans Damiette, que les ennemis avaient abandonnée. Comme on approchait du temps marqué pour l'accroissement des eaux du Nil, on résolut de séjourner quelque temps à Damiette, et d'attendre l'arrivée du comte de Poitiers, frère du roi, qui devait venir avec l'arrière-ban de la France. Ce séjour corrompit les mœurs des croisés, altéra parmi eux la discipline, et fit naître des désordres dont la piété du monarque fut vivement affectée. Enfin, le comte de Poitiers arriva ; l'armée chrétienne, n'ayant plus à craindre les débordements du Nil, marcha sur le Caire. Parvenue au canal de Tanis, en face de Mansourah, elle trouva une armée musulmane qui lui disputa le passage. Après avoir employé un mois à des travaux inutiles, on découvrit un gué, et les croisés, ayant traversé ce bras du Nil, remportèrent sur les Sarrasins une victoire que l'imprudence et l'inhabileté des chefs empêchèrent d'être décisive. Le comte d'Artois, frère du roi, poursuivant l'ennemi avec trop de chaleur jusque dans Mansourah, tomba au pouvoir des infidèles et perdit la vie. Dans cette terrible journée, Louis n'avait pas cessé de combattre ; il s'était toujours montré au plus fort de la mêlée, et on l'avait même vu un moment seul au milieu des Sarrasins. Cette victoire lui coûta la moitié de sa cavalerie ; il eut beaucoup de peine les jours suivants à défendre le camp musulman dont on s'était emparé ; chaque jour il gagnait des batailles, mais il perdait l'élite de ses troupes ; enfin la disette et les maladies portèrent leurs ravages dans l'armée chrétienne comme le feu grégeois y avait répandu l'épouvante. Le roi se fit voir au milieu de l'épidémie et de toutes les calamités qui affligeaient les croisés. Comme il avait paru sur le champ de bataille, bravant la mort et ranimant tout le monde par son exemple et par ses discours. L'armée ne pouvait plus marcher vers le Caire : il fallut songer à la retraite. Louis fit embarquer sur le Nil les malades et les blessées ; il donna aux troupes le signal du départ. Quoique attaqué de la contagion et se soulevant à peine, il ne voulut partir qu'avec l'arrière‑garde, et lorsqu'on le conjurait de monter sur un vaisseau comme le légat du pape, il ne songeait qu'à ses compagnons d'armes et disait : « Je suis venu avec eux ; je veux me sauver ou mourir avec eux. » La retraite se fit dans le plus grand désordre ; ceux qui étaient partis les premiers, comme ceux qui étaient partis les derniers, ceux qui se trouvaient sur le Nil, comme ceux qui avaient pris la route de terre, tout fut atteint par l'ennemi, tout fut massacré ou fait prisonnier. Louis IX qui était arrivé presque mourant à Minieh, eut le sort des autres croisés ; et lorsque ses serviteurs s'occupaient de le rappeler à la vie, il fut entouré par des Sarrasins, qui le chargèrent de chaînes et le conduisirent à Mansourah. Le monarque déploya dans sa prison toutes les vertus d'un chrétien, et l'excès de l'abaissement et du malheur ne l'empêcha jamais de parler en roi. Lorsque le sultan du Caire offrit de lui rendre sa liberté pour 8 000 besants, il répondit qu'un roi de France ne se rachetait pas pour de l'argent, qu'il donnerait la ville de Damiette pour sa personne, et les 8 000 besants d'or pour son armée. Enfin, le traité fut conclu ; mais lorsqu'on allait l'exécuter, le sultan Almoadan fut assassiné dans sa tente par les mameluks. De là naquirent de nouveaux troubles pour l'Égypte et de nouveaux dangers pour Louis. Des meurtriers se présentèrent plusieurs fois devant lui ; ils furent près de massacrer ses plus fidèles serviteurs, et ils menacèrent de le tuer lui-même ; ce qui suffirait peur réfuter l'assertion des écrivains qui ont répété de nos jours, d'après un passage mal entendu de Joinville, qu'on avait proposé dans l'assemblée des chefs des mameluks d'offrir à Louis la couronne d'Égypte. Le monarque français lassa par sa patience la fureur de ses ennemis, et les étonna par son courage ; ceux-ci, à la fin, consentirent à exécuter les traités déjà conclus, en disant qu'ils avaient affaire au plus fier chrétien qu'on eût jamais vu en Orient. Enfin le roi fut libre et s'embarqua pour la Palestine avec la reine Marguerite, ses deux frères Alphonse et Charles, et quelques croisés, reste de 35  000 qu'il avait amenés de France, et de 20 000 autres, qui étaient venus avec le comte de Poitiers. Il séjourna trois ans et demi dans la terre sainte, attendant de l'Europe des secours qui n'arrivèrent point ; il ranimait le courage des chrétiens, faisait fortifier leurs villes, sollicitait la délivrance des prisonniers demeurés en Égypte, et soignait lui-même ses soldats malades d'une épidémie. Ce fut alors (1252) que, dans l'espérance de répandre la lumière de l'Évangile au centre de l'Asie, il envoya une ambassade au Grand Khan de Tartarie. La nouvelle de la captivité du roi avait plongé la France dans la consternation. Louis à son départ avait prévenu tous les dangers que pouvait causer l'ambition des grands ; mais il n'avait pas songé aux égarements de la similitude ; une foule de bergers de laboureurs, d'hommes de la lie du peuple, auxquels se joignirent, sous le nom commun de pastoureaux, des vagabonds, des brigands, sous prétexte de voler au secours du roi de France, troublèrent la tranquillité du royaume. Ces désordres furent apaisés par la régente, qui soupirait après le retour de son fils, le sollicitait sans cesse de revenir, et mourut sans le revoir. Louis IX, en apprenant la mort de sa mère (1252) ne put retenir ses larmes, et se jetant à genoux devant l'autel de sa chapelle : « O mon Dieu, s'écria-t-il, il est bien vrai que j'aimais ma mère plus que toutes les autres créatures ; mais que votre volonté soit faite, et que votre nom soit béni. » Peu de temps après il s'occupa de regagner la France. S'étant embarqué au port d'Acre le 24 avril 1254, il débarqua aux Iles d'Hyères le 10 juillet, et arriva le 5 septembre à Vincennes. Partout on se réjouissait, on pleurait de joie sur son passage. Il signala son retour par plusieurs ordonnances, au nombre desquelles on doit remarquer celle qui défendait la guerre entre particuliers, celle qu'il fit contre la corruption des juges, et celle enfin par laquelle il organisa les corps de métiers. Ce fut quelques mois après son retour d'Égypte qu'il reçut dans sa capitale le roi d'Angleterre. Il déploya dans cette circonstance une magnificence royale, et le 25 mars 1259 il conclut amer ce prince un traité par lequel il lui rendit tout ce qui lui restait au delà de la Garonne, le Quercy, le Limousin, l'Agenais et une partie de la Saintonge. Un tel sacrifice ne fut arraché à Louis IX que par le plus ardent amour de la paix et du bonheur de ses sujets. « Je sais bien, disait-il, au rapport de Joinville, que le roi d'Angleterre a perdu tous ses droits par la conquête que j'ai faite ; mais je ne lui donne cette terre pour autre chose que pour mettre amour entre mes enfants et les siens. » Sans cesse animé du désir de travailler au bonheur des Français de toutes les classes, Louis s'occupa vers le même temps de secourir les familles dont les chefs s'étaient ruinés en le suivant à la croisade, et ses sollicitudes s'étendirent sur les laboureurs qui avaient souffert par suite de la guerre sainte, ou par les troubles suscités pendant son absence. Ce bon prince avait coutume de dire : « Les serfs appartiennent à Jésus-Christ comme nous ; et dans un royaume chrétien nous ne devons pas oublier qu'ils sont nos frères. » Louis mettait principalement tous ses soins à réparer les injustices qu'on avait commises en son nom. Il parcourait sans cesse ses États pour entendre toutes plaintes ; on le voyait souvent en été rendre lui-même la justice, soit dans le jardin de son palais, soit dans le bois de Vincennes sous un grand arbre. Un jugement par lequel il condamna le comte d'Anjou son frère ; la sévérité qu'il exerça contre Enguerrand de Coucy ; la ferme résistance qu'il opposa à d'injustes prétentions du clergé annoncent assez que, quelque grandes que fussent sa piété et sa clémence, rien ne pouvait faire fléchir sa suprême équité. Il fonda plusieurs établissements utiles, tels que les Hôtels-Dieu de Pontoise, de Compiègne, de Vernon, et l'hospice des Quinze-Vingts, non point, comme on l'a dit, pour y recueillir trois cents gentilshommes qui avaient perdu la vue en Égypte, mais trois cents aveugles appartenant aux classes pauvres. Louis IX avait appris en Syrie qu'un prince musulman faisait transcrire des livres et tenait une bibliothèque ouverte à tous les savants ; il suivit cet exemple, ordonna qu'on transcrivit les livres qui se trouvaient dans les monastères, fit ranger ces précieux exemplaires dans une salle voisine de la Sainte-Chapelle, et il allait souvent s'y délasser des travaux du gouvernement. Enfin c'est à sa munificence que l'on doit la fondation de la Sorbonne. La France fut sous ses sages lois aussi tranquille que l'Europe était agitée ; il fit tous ses efforts pour rétablir la concorde entre les états chrétiens, et ses traités avec l'Aragon, l'Allemagne et l'Angleterre eurent toujours pour but de converser la paix. Sa modération envers le roi d'Angleterre fut vainement blâmée par les politiques du temps, et elle n'a trouvé que peu d'approbateurs parmi les historiens ; il faut dire cependant qu'elle produisit une telle impression sur les seigneurs anglais, qu'en 1264 ils le choisirent pour arbitre des différends qu'ils avaient avec leur souverain. Louis, n'ayant plus de guerre à redouter ni au dedans ni au dehors, s'occupa de l'éducation et de l'établissement de ses enfants. Il surveillait lui-même leurs études, se faisait accompagner par eux dans ses œuvres de charité, et leur rappelait dans ses entretiens les actions des bons rois. Ce fut vers le même temps (1261), qu'il opéra dans l'administration de la justice des réformes dont les plus importantes sont : la suppression de l'épreuve par le duel en matière civile et criminelle, et l'établissement de la justice du ressort ou d'appel. Après avoir rempli tous les devoirs d'un monarque, il se dégoûta des grandeurs, et si l'on en croit l'histoire, il songea un moment à ensevelir le reste de sa vie dans un cloître. Sa famille le fit revenir de cette résolution ; il continua d'être roi et se consola des ennuis du trône en faisant régner avec lui la religion et la justice. On tourna quelquefois en ridicule sa tendre piété : un l'appelait le roi des frères mineurs, le roi des frères prêcheurs, le roi des prêtres et des clercs. Toutes ces satires n'altéraient point sa douceur ; et lorsque les courtisans le blâmaient de donner trop de temps aux exercices de dévotion, il se contentait de dire : « Si j'employais ces moments à la chasse, au jeu, aux tournois, aux spectacles, on ne dirait rien. » Dans le zèle qui l'animait pour le triomphe de la religion, il ne pouvait oublier les revers qu'il avait essuyés en combattant pour elle. Depuis son retour de la Palestine il n'avait point cessé de porter la croix, et sa plus chère espérance était de combattre encore pour la cause de Jésus-Christ. Vers l'année 1267 on apprit que Bondocdar, sultan des mameluks, ravageait la Palestine, s'emparait des places fortifiées par Saint-Louis, et qu'il menaçait d'anéantir les colonies chrétiennes d'Orient. Ces nouvelles répandirent la consternation en Europe ; le pape fit prêcher une nouvelle croisade. Louis, ayant convoqué un parlement à Paris, s'y présenta portant dans ses mains la couronne d'épines de Jésus-Christ, et il retraça le tableau des malheurs de la terre sainte. Le pieux monarque prononça de nouveau le serment d'aller combattre les infidèles. Plusieurs princes de sa famille, plusieurs seigneurs suivirent son exemple ; mais les souvenirs de la croisade précédente vivaient encore dans les esprits et réveillaient plus de tristesse que d'enthousiasme. Joinville va jusqu'à dire que ceux qui conseillèrent au roi de se croiser une seconde fois « péchèrent mortellement » ; et, quelque attaché qu'il fût à la personne du monarque, il refusa de le suivre dans cette nouvelle expédition, aimant mieux, dit-il, rester dans ses domaines pour y réparer les malheurs causés par son éloignement. Cependant Louis se disposait à partir, et s'occupa d'assurer la tranquillité de son royaume pendant son absence. Il voulut surtout compléter la législation qu'il avait donnée à ses peuples, et ce fut alors, si l'on en croit certains historiens, qu'il publia l'ordonnance connue sous le non de pragmatique sanction , par laquelle il rendit aux abbayes et aux cathédrales le droit d'élire leurs évêques ou abbés, réprima les entreprises du clergé sur l'autorité séculière, et le droit que s'arrogeaient les papes d'établir des impôts sur les églises de France. Bossuet trouve dans celle célèbre ordonnance les vrais principes des libertés gallicanes. On croit que Louis IX publia dans le même temps le recueil d'ordonnances que nous avons sous le nom des Établissements de Saint-Louis. C'est un monument précieux, dont l'idée lui avait été suggérée par les Assises de Jérusalem, qu'il avait connues pendant son séjour en Palestine, et d'où il en avait apporté les premières copies. Les préparatifs de la croisade étant achevés, Louis IX fixa les droits de ses enfants à son héritage, nomma pour gouverner pendant son absence l'abbé de Saint-Denis et le comte de Nesle ; leur substitua en cas de mort l'évêque d'Évreux et le comte de Ponthieu, et s'embarqua de nouveau à Aigues-Mortes en 1270, accompagné de ses trois fils, avec une armée de 60 000 hommes et une flotte de 1 800 vaisseaux. Charles d'Anjou, roi de Naples, qui devait réunir ses forces à celles du roi de France, avait fait décider qu'on attaquerait le royaume de Tunis. La flotte se dirigea vers les côtes d'Afrique, et aborda près de l'ancienne Carthage ; l'armée débarquée sur ce point attaqua d'abord les troupes de Tunis ; mais comme on résolut d'attendre l'arrivée de Charles d'Anjou, l'ardeur du climat et la contagion eurent le temps de faire de grands ravages parmi les croisés. Louis tomba malade, et les progrès du mal furent si rapides que l'on désespéra bientôt de sa vie. Ce fut alors que ce prince traça pour son successeur cette belle instruction sur les devoirs des rois, rapportée tout entière par Joinville. Cette pièce mémorable est d'un chrétien austère et du plus sage des monarques ; les philosophes n'ont rien exigé de plus de ceux qui gouvernent ; mais quelle différence entre des écrivains sans autorité et le souverain qui ne conseillait que ce qu'il avait lui-même pratiqué ? Au milieu de ses souffrances, Louis IX songeait surtout aux dangers de son armée : « O Dieu, s'écriait-il, ayez pitié de ce peuple qui m'a suivi sur ce rivage ; conduisez-le dans sa patrie ; faites qu'il ne tombe pas entre les mains de vos ennemis, et qu'il ne soit pas contraint de renier votre saint nom. » Lorsqu'il sentit que sa fin approchait, il se fit mettre sur un lit de cendres, et les bras croisés sur la poitrine, les yeux levés au ciel, il expira le 25 août 1270, après avoir fait entendre ces paroles : « Seigneur, j'entrerai dans votre maison ; je vous adorerai dans notre saint temple, et je glorifierai votre nom. » Au moment où il rendait le dernier soupir, Charles d'Anjou arrivait devant Carthage ; il traversa l'armée, qui dans un morne silence pleurait la mort de son chef. Après avoir remporté quelques avantages sur les musulmans, on fit la paix avec le roi de Tunis, et l'armée rapporta en France les tristes restes d'un monarque regretté de l'Europe entière : ils furent d'abord déposés à Notre-Dame de Paris ; le roi Philippe le Hardi les porta ensuite lui‑même sur ses épaules jusqu'à Saint-Denis. On croit que son cœur fut déposé à la Sainte‑Chapelle de Paris, où on a cru l'avoir retrouvé en 1844. Cette découverte donna lieu à une vive discussion parmi les érudits français. Louis IX avait eu de Marguerite, qui lui survécut, onze enfants, dont huit seulement parvinrent jusqu'à l'âge de majorité, quatre filles et quatre fils : Philippe le Hardi, son successeur, Jean Tristan, comte de Nevers, qui mourut en Afrique ; Pierre, comte d'Alençon ; Robert, comte de Clermont, duquel descendent les Bourbons, qui, plus de trois siècles après montèrent sur le trône dans la personne de Henri IV. Louis IX fut canonisé en 1297 par le pape Boniface VIII. Louis XIII obtint de la cour de Rome qu'on célébrerait sa tête dans toute l'Église le 25 août. La vie de Saint-Louis a été écrite par son fidèle ami le sénéchal de Champagne, et par Guillaume de Nangis, son confesseur. Avant la Révolution, l'Académie française faisait prononcer chaque année, au 25 août, un panégyrique de Saint-Louis, et cet usage avait été repris sous la restauration. Louis IX est celui des rois de France qu'on a le plus loué et qui méritait le plus de l'être. Parmi ses vertus on doit surtout remarquer cette passion pour la justice qui l'anima constamment, ce respect pour la vie des hommes dont il donna tant d'exemples au milieu des dangers, et qu'on trouve si rarement chez les maîtres de la terre. Joinville, le compagnon de ses travaux et le confident de ses pensées, dit, en commençant son histoire : « Ainsi comme Dieu est mort pour tout son peuple, aussi semblablement a mis le bon roi Saint-Louis, son corps en danger et aventure de mort pour le peuple de son royaume. » Ce qui n'intéressait que lui ne pouvait l'émouvoir ; ce qui intéressait la religion et le bonheur des peuples l'élevait au‑dessus de toute crainte et de toute considération. Dans les circonstances où la justice ordinaire cède aux intérêts de l'État, il ne consulta jamais que sa conscience, et cette probité scrupuleuse a frappé le monde d'une si profonde admiration, que les publicistes les plus hardis n'ont pas encore osé juger ses actions par des règles contraires à l'équité qui les lui inspira. « Louis IX, dit Voltaire, paraissait un prince destiné à réformer l'Europe, si elle avait pu l'être ; il a rendu la France triomphante et policée, et il a été en tout le modèle des hommes. Sa piété, qui était celle d'un anachorète, ne lui ôta point les vertes royales ; sa libéralité ne déroba rien à une sage économie ; il sut accorder une politique profonde avec une justice exacte ; et peut-être est-il le seul souverain qui mérite cette louange. Prudent et ferme dans le conseil, intrépide dans les combats sans être emporté, compatissant conne s'il n'avait jamais été que malheureux, il n'est guère donné à l' homme de pousser la vertu plus loin. » On a reproché à Saint-Louis les deux croisades dont il fut victime. Les revers dont ces expéditions furent accompagnées n'ont point permis à la postérité d'apprécier les vues politiques qui, dans ces guerres lointaines, se trouvent mêlées aux idées religieuses. Si ces entreprises avaient réussi, l'Égypte serait devenue une colonie française et chrétienne ; on aurait vu s'établir une communication facile entre l'Europe et l'Asie, et le nom de Saint-Louis serait peut-être de nos jours béni sur les côtes d'Afrique, comme il l'est chez tous les peuples chrétiens.

 

 

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CRPE HISTOIRE CRPE VDS95 LOUIS VIII

Louis VIII le Lion (1223-1226)

Louis VIII a été surnommé Cœur de lion. Ce surnom fut une modification de celui de Lion qu'on lui donna après sa mort, parce qu'on lui appliqua une prophétie de Merlin qui se rapportait à l'année de sa naissance et suivant laquelle le Lion pacifique devait mourir au ventre du mont. On prétendit que le lion pacifique désignait le roi Louis et que la ville de Montpensier, où il mourut, était la panse ou le ventre du mont. Fils de Philippe-Auguste et d'Isabelle de Hainaut, qui descendait de Charlemagne, Louis VIII naquit le 5 septembre 1187, monta sur le trône au mois de juillet 1223, et fut sacré à Reims le 2 du mois suivant avec Blanche de Castille, sa femme. Louis VIII est le premier des rois de France de la troisième dynastie qui n'ait point été associé à la couronne par son prédécesseur : Philippe-Auguste se contenta de le recevoir chevalier avec beaucoup de solennité. Du reste le trône était de plus en plus considéré comme héréditaire ; par une conséquence nécessaire, Louis se saisit des rênes du gouvernement aussitôt après la mort de son père, et il agit en souverain avant d'avoir été sacré. Avant la mort de Philippe-Auguste, ce prince avait été sollicité par les seigneurs anglais, révoltés contre Jean, de passer en Angleterre, et il s'était rendu dans cette contrée. Malgré les vives oppositions du pape, qui le menaçait d'excommunication, et quoique Philippe eût l'air de désapprouver cette expédition, rien ne l'avait arrêté : il entra victorieux dans Londres, où il avait été proclamé roi. Par son activité, il avait soumis promptement ceux qui tenaient encore pour le monarque détrôné : mais ce malheureux prince étant mort, tous les vœux s'étaient portés sur son fils ; et Louis, abandonné par ceux qui l'avaient appelé, puis assiégé dans Londres, n'avait obtenu la permission de revenir en France qu'en promettant de rendre un jour aux Anglais tout ce que Philippe-Auguste leur avait enlevé. Ce traité fut la cause ou le prétexte que Henri III, roi d'Angleterre, donna pour ne pas paraître lui-même ou se faire représenter au sacre du roi de France, son seigneur suzerain : loin de là, le monarque anglais envoya des ambassadeurs sommer le nouveau roi d'exécuter ses engagements, en restituant la Normandie et les autres provinces confisquées sur Jean Sans terre. Louis répondit que les Anglais avaient les premiers violé plusieurs clauses du traité ; et il fit surtout valoir les constitutions du royaume, qui ne permettaient pas au roi d'en démembrer les provinces sans le consentement des seigneurs. Aussitôt il rassembla une nombreuse armée, entra dans le Poitou, où il défit Savari de Mauléon, l'un des plus habiles capitaines de ce temps-là ; il s'empara ensuite de Niort, de Saint-Jean d'Angely, et vint mettre le siège devant la Rochelle, qu'il obligea de capituler malgré les efforts de Mauléon, qui s'y était jeté. Il reçut le serment du vicomte de Limoges, du comte de Périgord, enfin de tous les seigneurs d'Aquitaine, jusqu'à la Garonne, et retourna triomphant à Paris. Au printemps il partit des ports d'Angleterre une flotte de 300 voiles, sous les ordres de Richard, frère du roi ; et ce jeune prince, étant débarqué à Bordeaux, réunit sous ses drapeaux un grand nombre de seigneurs, s'empara de Saint-Macaire, et alla mettre le siège devant la Réole, où il fut repoussé par les habitants. Averti qu'il arrivait aux Français de puissants secours, il se hâta de se rembarquer pour l'Angleterre. Louis pouvait sans peine à cette époque soumettre tout le reste des possessions anglaises dans cette contrée ; et tel parut être son projet : ce fut en vain que Henri III lui fit écrire par le pape des lettres menaçantes. Mais le monarque anglais fut plus heureux dans l'offre de trente mille marcs d argent, pour lesquels Louis accorda une trêve de quatre ans, au moment où tout semblait l'inviter à poursuivre ses conquêtes. Le pape Honorius III, que les Anglais avaient mis dans leurs intérêts, redoubla d'efforts et d'intrigues : pour occuper Louis sur un autre point, il lui fit embrasser la cause de la maison de Montfort contre le comte de Toulouse, Raymond, et il le détermina à se mettre à la tête d'une croisade contre les Albigeois. Quelque franches et loyales que fussent les explications du comte de Toulouse, il fut déclaré hérétique par le légal du pape, qui donna au roi de France la possession de ses domaines. Ce monarque assembla en conséquence une puissante armée, et il marcha contre les Albigeois, accompagné du légat. Mais en même temps qu'il faisait tous ses efforts pour conserver la paix, Raymond avait pourvu, avec autant de sagesse que d'habileté, à tous les moyens de défense ; et tandis que Louis entreprenait cette guerre inique sans aucune prévoyance, son ennemi se préparait avec une louable prudence à soutenir la cause la plus juste. Avignon arrêta pendant trois mois le monarque français, qui ne devint maître de cette ville qu'après des assauts réitérés et lorsque le fer de l'ennemi, la disette et la contagion eurent détruit une grande partie de ses troupes. Enfin, la place capitula, et l'armée française pénétra dans le Languedoc, où tout se soumit jusqu'à quatre lieues de Toulouse. La saison était trop avancée pour le siège de cette ville : le roi se hâta de retourner en France ; mais il tomba malade en chemin et, ayant été forcé de s'arrêter au château de Montpensier en Auvergne, il y mourut le 8 novembre 1226, à l'âge de 39 ans. Quelques historiens disent qu'il fut empoisonné par Thibault, comte de Champagne ; mais cela est peu vraisemblable. D'autres pensent que la maladie à laquelle il succomba venait d'un excès de continence. Guillaume de Puylaurens rapporte que les médecins, ayant imaginé d'introduire dans son lit une jeune fille pendant qu'il dormait, à son réveil elle lui exposa le motif de sa présence : « Non, ma fille, lui dit Louis, j'aime mieux mourir que de sauver ma vie par un péché mortel. ». On a beaucoup blâmé Louis VIII de s'être arrêté au milieu de ses triomphes pour aller soumettre les Albigeois, au lieu d'expulser entièrement les Anglais de la France ; mais il convient de dire, à la justification de ce prince, qu'il avait besoin de ménager l'empereur, qui, en consentant à ne former aucune alliance avec l'Angleterre, ne voulait pas cependant qu'on profitât de la jeunesse de Henri III pour le dépouiller : il était de même obligé de ménager les seigneurs, qui ne voyaient pas sans peine le plus grand vassal de la couronne traité avec tant de rigueur ; il devait craindre aussi que le pape n'intervînt en faveur des Anglais, qui d'ailleurs faisaient bonne résistance. Au surplus la guerre contre les Albigeois, tout injuste et cruelle qu'elle fût, présentait dans l'avenir d'assez grands avantages sous le rapport de la politique : le comté de Toulouse devait être le prix de la victoire, et cette possession eût rendu l'expulsion plus facile ; enfin Louis ne pouvait pas s'attendre à une mort si prompte. Juger les opérations d'un monarque qui ne régna que trois ans comme s'il avait eu le temps d'accomplir ses projets est une grande injustice ; car de ce que Louis fit la paix après avoir enlevé aux Anglais la moitié des domaines qu'ils possédaient en France, on ne peut pas conclure qu'il ne pensât pas à leur arracher le reste, surtout dans un siècle où ces alternatives de paix et de guerre formaient toute la politique des deux nations. Malgré la brièveté de son règne, ce prince a marqué sa place entre Philippe‑Auguste et Saint-Louis. Son expédition d'Angleterre annonce une âme ferme, au‑dessus de toute crainte, même de celle des excommunications, si redoutables à cette époque ; il emporta l'estime de la noblesse anglaise, forcée d'admirer son courage, en se tournant contre lui. Pendant trois ans qu'il fut sur le trône, il ne cessa de combattre et de vaincre ; il augmenta les domaines de la couronne par ses armes et par d'heureuses acquisitions. On prétend que Philippe-Auguste avait dit dans les derniers moments de sa vie : « Les gens d'Église engageront mon fils à faire la guerre aux hérétiques albigeois ; il ruinera sa santé à cette expédition, il y mourra, et par là le royaume restera entre les mains d'une femme et d'un enfant. » Cette prophétie a bien l'air d'avoir été faite après l'événement. Ce qui est certain, c'est que Louis VIII, comme le remarque le chroniqueur Matthieu Pâris, fut très dissemblable à son père. Il eut onze enfants de Blanche de Castille, avec laquelle il avait été marié fort jeune ; à sa mort il ne lui restait qu'une fille, qui prit le voile, et cinq fils, à savoir : Louis IX qui lui succéda, Robert, Alphonse, Charles et Jean ; ce dernier ne vécut que quatorze ans : des trois autres sortirent les branches d'Artois, d'Anjou, du Maine, de Provence et de Naples.

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CRPE HISTOIRE CRPE VDS95 PHILIPPE AUGUSTE

Philippe II Auguste (1180-1223)

Surnommé Auguste, Philippe II était le fils de Louis VII, ou le Jeune . Il naquit le 21 août 1165, la cinquième année du mariage de son père avec Adélaïde de Champagne, sa troisième femme. Comme ce monarque n'avait eu que des filles de ses deux premiers mariages, et que toute la France faisait des vœux pour la naissance d'un héritier de la couronne, Philippe reçut en naissant le surnom de Dieudonné. L'éducation du Prince du royaume (c'était le nom que portait alors le fils aîné du roi), dut répondre au bonheur de sa naissance ; elle fut confiée à Clément de Metz, l'un des hommes les plus vertueux de la cour, et les plus habiles maîtres furent chargés de l'initier, de le perfectionner dans tous les arts et dans toutes les sciences. Le jeune prince profita si bien de leurs leçons qu'il n'avait pas encore quatorze ans lorsque son père voulut l'associer au trône. Mais cette résolution fut suspendue par un événement funeste. Entraîné par son ardeur à la chasse, Philippe s'égara dans une nuit obscure au milieu de la forêt de Compiègne, où il rencontra un charbonnier d'une taille gigantesque et d'un aspect effrayant. Frappé de terreur, il eut cependant la force de se nommer et de se faire conduire au château ; mais l'impression avait été si forte, qu'en arrivant il fut atteint d'une fièvre violente. Cet événement jeta toute la cour dans les plus vives alarmes. Le roi, hors de lui, et ne sachant à quels moyens recourir pour sauver des jours si précieux, se rendit en Angleterre, où il implora l'assistance du ciel pour le salut de son fils sur la tombe de saint Thomas de Cantorbéry. Son inquiétude était si grande, qu'il mit à peine six jours pour faire le voyage : le septième, en abordant sur les côtes de Flandre, il apprit que Philippe était sauvé. Cet accident fortifia encore Louis dans la résolution qu'il avait prise de partager le pouvoir avec son fils, et dès la même année (1179) le jeune prince fut sacré à Reims en grande pompe. Aussitôt après, son père, par une politique fort habile, lui donna pour épouse Isabelle de Hainaut, qui descendait en droite ligne de Charlemagne. Depuis deux siècles, l'illustre dynastie des Carolingiens avait cessé de régner ; mais il en restait de profondes racines dans le cœur des Français, et les peuples l'appelaient encore la race des grands rois. Ce fut donc pour eux un véritable sujet de joie que de voir réuni le sang de Charlemagne à celui de Hugues Capet, et ce ne fut pas le seul avantage de cette union : elle valut encore à la couronne de France le comté d'Artois. Philippe fut sacré une seconde fois à Saint-Denis (29 mai 1180) avec la jeune reine, qui fixa tous les regards par ses grâces et sa beauté. Dès lors ce prince fut revêtu en effet de toute l'autorité royale, et, du vivant de son père , il rendit plusieurs édits, entre autres ceux par lesquels les blasphémateurs et les hérétiques furent punis de mort, les histrions et les comédiens expulsés du royaume comme corrupteurs de la morale publique. Ce fut dans le même temps que, plusieurs grands vassaux, entre autres les comtes de Chalon et de Berry, ayant voulu profiter de sa jeunesse pour l'attaquer, Philippe marcha contre eux et les réduisit en peu de jours. Lorsque Louis VII fut mort (18 septembre 1180), de nouvelles insurrections se manifestèrent encore, et le jeune souverain sut les réprimer avec le même courage et la même fermeté. Le comte de Sancerre et le duc de Bourgogne, les plus audacieux et les plus puissants de ses ennemis, furent contraints de venir implorer sa clémence à genoux. Le comte de Flandre restitua le Vermandois, et la reine mère, qui s'était réunie aux mécontents, vaincue par la fermeté de son fils, se vit également obligée de se soumettre. Les résolutions du jeune monarque étaient inébranlables, et rien ne put lui faire révoquer l'ordre qu'il donna vers la même époque pour chasser les juifs du royaume. Toutes leurs propriétés furent impitoyablement confisquées, et leurs nombreux débiteurs se trouvèrent libérés, à la charge de verser dans le trésor royal un cinquième de leurs obligations. Les israélites étaient alors, en France, exclusivement en possession du commerce, et avaient acquis des richesses qui les rendaient très puissants et même redoutables pour le souverain. On peut donc penser que leur expulsion, loin d'être un acte de superstition et d'ignorance ; fut d'une politique prudente et habile, et l'on peut d'autant moins en douter, que plus tard Philippe permit à quelques-uns d'entre eux de revenir, moyennant de fortes sommes d'argent. Ce prince ne montra pas moins de fermeté dans un démêlé qu'il eut, vers la même époque, avec la reine. Quelque sincère que fût son attachement pour cette princesse, il n'avait pu voir sans en être vivement offensé que, dans les dissensions qu'il eut avec le comte de Flandre, elle avait pris ouvertement parti pour son oncle. Il lui ordonna de s'éloigner de la cour qu'elle était accusée de trahir, et déjà il avait assemblé un synode pour faire dissoudre son mariage, lorsque Isabelle parvint à le fléchir par une lettre affectueuse et soumise. Ce fut peu de temps après qu'elle mit au monde un prince dont la naissance combla de joie tous les Français, désormais assurés de voir sur le trône le sang réuni de deux illustres dynasties. Mais cette princesse ne jouit pas longtemps de son bonheur : elle expira l'année suivante, en donnant le jour à deux enfants mâles, qui moururent au berceau. Philippe profita de la paix que sa fermeté et son courage avaient donnée à la France pour embellir sa capitale et assurer la prospérité de son royaume. II réprima les déprédations et la tyrannie de la noblesse contre le peuple et le clergé, et il purgea ses provinces des bandes qui les dévastaient. Ce fut par ses soins et à ses frais que l'on pava, pour la première fois, les rues de Paris, en 1182 et 1183 ; que l'on ceignit de murs cette grande cité ; que plusieurs bourgs qui en étaient séparés se trouvèrent compris dans son enceinte, et que la place des Innocents, qui n'avait été jusqu'alors qu'un cloaque impur, fut aussi entourée de murailles et consacrée aux sépultures. Une rupture de courte durée avec l'Angleterre vint interrompre ces utiles occupations. Henri II, dédaignant un roi de vingt et un ans, refusait de lui rendre le Vexin, qui devait rentrer à la couronne par la mort de Henri, son fils aîné, époux de Marguerite de France, à qui cette province avait été donnée en dot. Il allait résulter de ce refus une guerre sanglante, lorsque le vieux roi d'Angleterre, étonné de la fermeté et des habiles dispositions de son jeune rival, fit lui-même les premières démarches, et demanda la paix, qui fut signée en 1187. Les deux monarques prirent alors la croix, et résolurent d'aller secourir les chrétiens, qui avaient éprouvé de grandes pertes dans l'Orient ; mais de nouveaux démêlés retardèrent encore ce projet, et ce ne fut qu'après la mort de Henri, lorsque son fils Richard lui eut succédé, qu'il put être exécuté. Les deux jeunes souverains, également grands et généreux, parurent d'abord destinés à vivre dans la meilleure intelligence : ils se rendirent réciproquement les conquêtes faites durant les guerres précédentes, et ce fut dans de telles dispositions qu'ils se préparèrent à partir pour la terre sainte. Ces expéditions étaient alors dans leur plus grande ferveur. Philippe II ne pouvait plus s'y soustraire ; mais il en profita du moins pour imposer au clergé, sous le nom de dîme saladine, une contribution du dixième de tous les biens, à laquelle il eût été impossible de le soumettre sous d'autres prétextes. L'engagement fut signé entre les deux monarques de la manière suivante : « Moi Philippe, roi des Français, envers Richard, mon ami et mon fidèle vassal ; Moi Richard, roi des Anglais, envers Philippe, mon seigneur et mon ami. ». Philippe laissa la régence à sa mère et à son oncle Guillaume de Champagne, cardinal et archevêque de Reims, l'un des hommes les plus éclairés et les plus vertueux de ce temps-là. Il alla prendre l'oriflamme à Saint-Denis, et conduisit son armée à Vézelay, qui avait été indiqué pour rendez-vous général ; là il se sépara de Richard pour s'embarquer à Gênes, tandis que l'armée anglaise s'embarquait à Marseille. L'un et l'autre abordèrent en Sicile, où les Français arrivèrent les premiers. D'abord fort bien accueillis par Tancrède, qui en était roi, ils y attendaient paisiblement que les vents devinssent favorables, lorsque l'impétueux Richard vint troubler, par des hostilités imprévues, cette heureuse harmonie. Philippe voulut d'abord n'y prendre aucune part ; mais, provoqué, insulté même à son tour par le monarque anglais, il se crut obligé de faire respecter sa puissance, sans s'écarter toutefois de la prudence et de la modération qui furent dans toutes les occasions les bases de son caractère. II vit avec calme son impétueux allié se livrer aux derniers emportements, sut repousser avec adresse les dangereuses suggestions du roi de Sicile, et après s'être réconcilié, au moins en apparence, avec Richard, ils mirent à la voile pour la Palestine, où Philippe arriva encore le premier. Ce fut devant Saint-Jean d'Acre ou Ptolémaïs qu'il débarqua. Déjà cette ville était assiégée depuis deux ans par une armée de chrétiens de toutes les nations, sous les ordres de Guy de Lusignan. Avec un aussi puissant renfort que celui qu'amenait le roi de France, le siège fut poussé très vigoureusement. Bientôt les brèches furent praticables, et la place pouvait être enlevée d'assaut ; mais par un ménagement que l'on a blâmé avec quelque raison, puisque les musulmans en profitèrent pour se fortifier, Philippe voulut attendre Richard, qui s'était arrêté dans l'île de Chypre. Lorsque ce prince fut arrivé, les assiégés ne purent tenir longtemps contre les efforts réunis de tout ce que l'Occident avait de plus braves guerriers, combattant sous les yeux de leurs souverains. Ptolémaïs tomba donc en leur pouvoir le 13 juillet 1191, et dès lors on dut croire que rien ne résisterait à cette puissante armée. Cependant tous les succès des croisés se bornèrent pour lors à cette conquête. La division s'introduisit encore une fois parmi eux, et leur armée, partagée entre Conrad de Montferrat et Lusignan, qui se disputaient le vain titre de roi de Jérusalem, ne songea pas même à s'emparer de la cité sainte. Philippe prit parti pour Conrad, Richard pour Lusignan, et plus d'une fois le camp des chrétiens fut près d'être ensanglanté par leurs propres mains. C'est vers le même temps que Philippe fut atteint d'une maladie si violente, qu'il perdit les cheveux, la barbe, les ongles, les sourcils, et que sa peau se renouvela tout entière. Cet événement ne pouvait manquer de donner lieu à des soupçons d'empoisonnement, et la mésintelligence dans laquelle vivaient les deux souverains ne rendait ces soupçons que trop vraisemblables. Cependant le caractère grand et généreux de Richard ne permet point de les admettre, et il ne paraît pas même que Philippe en ait eu la pensée. Ses médecins le pressèrent d'aller respirer l'air natal, et voyant d'ailleurs qu'il ne pourrait pas toujours supporter les violences et l'impétuosité du roi d'Angleterre, ou plutôt sentant, par une politique plus habile, qu'il lui serait facile de profiter en Europe de l'absence de ce rival redoutable, il prit le parti d'y retourner, et, pour tranquilliser le roi d'Angleterre, il lui laissa un corps auxiliaire de dix mille hommes, et promit par serment de ne pas attaquer ses États pendant son absence. Cette promesse fut loin d'être sincère, et le monarque français, ayant passé par Rome, demanda pour toute grâce au pape de l'en relever ; mais le pontife s'y refusa, et Philippe rentra paisiblement dans ses États, qui avaient été parfaitement bien gouvernés pendant son absence. Ce fut dans ce temps-là qu'il créa, sous le nom de sergents d'armes, la première garde permanente qu'aient eue nos rois. Cette compagnie, composée de gentilshommes armés de massues d'airain, d'arcs et de carquois, ne quittait pas le prince et n'en laissait approcher aucun inconnu. Philippe l'institua pour se défendre des assassins que le Vieux de la Montagne (Hassan-Ben-Sabbah) avait, disait-on, envoyés pour l'immoler. On lui dit même que Richard avait conçu un pareil projet ; mais il est probable que ces bruits ne furent répandus que pour avoir un prétexte d'établir une garde, qui du reste était nécessaire, et que l'on a toujours conservée depuis. Richard ne quitta la Palestine qu'un an après Philippe, et il fut arrêté dans son chemin par les Allemands, qui le retinrent prisonnier. Dès que le roi de France en reçut la nouvelle, il eut une entrevue avec Jean Sans terre, et ces deux princes convinrent de se partager les dépouilles du roi prisonnier : le frère de Richard dut s'emparer du trône d'Angleterre, Philippe de la Normandie et de quelques autres provinces. II envoya même des ambassadeurs à l'empereur Henri VI, pour que le monarque mît en son pouvoir la personne de Richard. N'ayant pu l'obtenir, il entra en campagne, s'empara de plusieurs places dans la Normandie, essuya un échec devant Rouen et consentit à une trêve de six mois. Mais ne pouvant pas renoncer à ses projets d'ambition, et voulant acquérir un titre vieilli de domination sur l'Angleterre, il fit demander en mariage Ingelburge, princesse de Danemark, qui lui fut accordée ; mais Canut, son frère, refusa de faire la guerre à l'Angleterre, et c'est probablement au dépit que Philippe conçut de ce refus qu'on doit attribuer l'aversion qu'il ne cessa de témoigner à Ingelberge, dont la beauté et les vertus méritaient un meilleur sort. Forcé de renoncer au secours qu'il attendait du Danemark, il employa toute son activité à faire soulever les Anglais pour Jean Sans terre, prince fourbe et cruel, qui trahit à son tour Philippe, lorsqu'il voulut se rapprocher de Richard, sorti enfin de sa prison. On croit que ce fut d'accord avec ce dernier que Jean fit égorger traîtreusement trois cents Français de la garnison d'Evreux, dans un festin auquel il les avait invités. Outré de cette horrible trahison, Philippe se rendit à Evreux, où il fit massacrer tous les Anglais dont on put se saisir. Sa vengeance se porta jusque sur les églises, qu'il fit brûler, et cette guerre continua avec un caractère de fureur et de cruauté inouïes. On incendiait, on démolissait toutes les maisons et tous les édifices dans les villes, dans les bourgs, dans les villages, et l'on en égorgeait impitoyablement les habitants ; aucun prisonnier n'était épargné. On alla jusqu'à leur brûler les yeux pour les faire souffrir plus longtemps. Philippe manqua d'être pris dans une embuscade entre Blois et Fréteval, où il perdit son bagage, son trésor et les archives de la couronne, que, suivant l'usage de ces temps-là, les rois faisaient porter à leur suite. Ce fut une perte difficile à réparer. Richard ne voulut pas en rendre la moindre partie, et il y découvrit des secrets d'État d'une grande importance. Les troupes françaises eurent l'avantage dans d'autres occasions, et le roi y donna de grandes preuves de valeur, surtout à Gisors, où, marchant à la tête d'un faible corps de cavalerie, il tomba sur l'armée anglaise tout entière. La prudence lui prescrivait de se retirer ; mais, entraîné par son ardeur, il s'élança en s'écriant : « Non, Je ne fuirai pas devant mon vassal. » Enfonçant tout ce qui se trouvait devant lui, il allait entrer dans la place, lorsque le pont de l'Epte se rompit sous ses pas, et le précipita dans le fleuve, où il aurait infailliblement péri s'il n'eût eu assez de vigueur et de présence d'esprit pour rester ferme sur son cheval. La guerre continua ainsi avec une alternative de revers et de succès, et surtout avec une atrocité digne des nations sauvages. Le pape intervint souvent pour amener les deux rivaux à la paix mais ses légats ne purent obtenir que des trêves qui se prolongeaient rarement jusqu'à l'époque convenue. Enfin, le bonheur de Philippe voulut que Richard fût blessé à mort au siège d'un petit château près de Limoges (1199). N'ayant plus affaire qu'à Jean, prince cruel, mais inhabile, et sur lequel les seigneurs anglais se vengeaient de la soumission où les avaient tenus Richard, le roi de France se vit en état d'accomplir ses projets. Cependant il se mit de lui-même dans un grand embarras en répudiant la reine Ingelburge, pour épouser Agnès de Méranie. Le roi de Danemark s'adressa au pape, qui déclara nul ce nouveau mariage. Philippe se révolta contre cette sentence : le royaume fut mis en interdit. En vain le roi s'emporta contre ceux qui obéissaient au pape ; en vain il fit saisir le temporel du clergé : plus il usait de rigueur, plus le peuple, privé de sacrements, murmurait contre lui. Enfin, prévoyant qu'il ne pourrait pas éviter d'être condamné par le concile auquel cette affaire avait été renvoyée, il reprit de lui-même la reine Ingelburge, déclara qu'il la reconnaissait pour sa femme légitime, et se sépara d'Agnès de Méranie, qui mourut de chagrin dans la même année. Libre alors de toute inquiétude dans ses propres États, le roi de France ne s'occupa plus que des moyens d'enlever aux Anglais les provinces qu'ils possédaient sur le continent. Après quelques alternatives de paix et de guerre avec le roi Jean, ce prince fut cité, en 1203, à la cour des pairs de France, pour y rendre compte de la mort d'Arthus de Bretagne, son neveu. N'ayant pas comparu, il fut condamné à perdre la vie, et ses domaines sur le continent furent confisqués au profit de la couronne. Philippe parcourut aussitôt la Normandie en vainqueur, et il réunit cette province à son royaume, trois siècles après qu'elle en avait été séparée. Il soumit également, dans l'espace de deux ans, le Maine, la Touraine, l'Anjou et le Poitou. La Guyenne seule se défendit opiniâtrement, et resta sous la domination anglaise. Ce fut ainsi que le roi Jean, chassé de ses possessions en France, abandonné par les Anglais, excommunié par le pape, reprit le nom de Jean Sans terre, qu'on lui avait donné dans sa jeunesse, parce qu'il n'avait rien eu dans l'héritage de son père. Son royaume d'Angleterre fut offert au roi de France par le pape Innocent III, et Philippe, qui avait résisté avec beaucoup de fermeté à l'excommunication lancée contre lui par le souverain pontife, se garda bien, en ce moment, de contester le droit que ce dernier s'attribuait d'ôter et de donner des royaumes. Il fit d'immenses préparatifs pour mettre à profit cette faveur du pontife, et l'on porte à dix-sept cents le nombre des bâtiments qui furent construits pour transporter son armée en Angleterre. Mais Jean Sans terre, réduit au désespoir, prit une résolution qui prouve qu'il ne manquait pas toujours d'habileté et de prévoyance. Tout excommunié qu'il était, il mit son royaume sous la protection de Saint-Pierre, et se déclara vassal et tributaire de Rome. Le légat du pape qui était venu à Londres pour recevoir son serment repassa aussitôt en France pour ordonner à Philippe de cesser ses préparatifs, et de renoncer à ses projets d'invasion. Ce prince, outré de colère, s'y refusa avec beaucoup de force, disant qu'il n'avait commencé cette guerre qu'à la sollicitation du pontife, et qu'il ne pouvait y renoncer sans être indemnisé de ses dépenses (ces dépenses étaient évaluées à soixante mille livres sterling, somme très considérable pour ce temps-là). N'osant cependant plus tenter une invasion en Angleterre, Philippe voulut que ses préparatifs ne fussent pas entièrement perdus, et il s'en servit contre Ferrand, comte de Flandre, avec lequel il avait d'anciens sujets de plainte ; il lui prit diverses places, et brûla quelques bâtiments dans les ports des Pays-Bas. Ce seigneur se défendit avec beaucoup de courage et d'activité, et il prit sa revanche dans plusieurs occasions, notamment à Boulogne où, de concert avec les Anglais, il parvint à incendier une grande partie de la flotte française, et réduisit Philippe à brûler le reste, de peur qu'elle ne tombât dans les mains de ses ennemis. Ferrand, encouragé par cet avantage, ne s'occupa plus que de chercher des alliés contre le roi de France, et s'étant adressé à Othon IV, qu'il savait être son ennemi personnel, il parvint à l'entraîner dans une des plus formidables coalitions qu'on eût encore vues en Occident. On y remarquait les comtes de Boulogne, de Bar, de Namur, le duc de Brabant, tous parents, alliés ou sujets de Philippe, dont ils se partagèrent d'avance les dépouilles dans un congrès qu'ils tinrent à Valenciennes. Ce prince réunit à la hâte toutes les troupes dont il put disposer, et il marcha à leur rencontre avec une armée de cinquante mille hommes. C'était à peine le tiers des forces de l'ennemi, et encore ne pouvait-il pas compter également sur tous les siens. Ce fut sans doute pour prévenir une défection qu'il avait lieu de craindre que, dans une cérémonie des plus solennelles, il déposa sa couronne en présence de toute l'armée, et s'écria : « S'il en est un parmi vous qui soit plus capable que moi de porter ce diadème, qu'il se présente : je jure de lui obéir ; si au contraire vous pensez que j'en sois le plus digne, jurez, à la face du ciel, de le défendre, de combattre pour votre roi, pour votre patrie ; jurez de vaincre les excommuniés ou de mourir. ». Cette courte harangue électrisa tous les esprits ; les troupes prêtèrent serment à genoux : elles reçurent dans cette attitude la bénédiction royale et ce fut dans d'aussi bonnes dispositions que Philippe les conduisit à la mémorable bataille de Bouvines qui fut livrée le 27 juillet 1214, entre Lille et Tournai, sur les bords de la Marcke. Le monarque français commandait lui-même le centre ; il avait donné la droite au duc de Bourgogne et le gauche au comte de Dreux et de Ponthieu. Othon, qui avait juré de le prendre mort ou vif, dirigea contre lui tous les efforts de son armée. Après avoir résisté à trois attaques des plus furieuses, Philippe, environné, pressé de toutes parts, avait été renversé et foulé aux pieds des chevaux. Il allait périr, lorsque Montigny, qui portait l'étendard royal, se mit à le hausser et à le baisser, pour avertir du danger où se trouvait le roi, et, se plaçant au-devant de sa personne, il le couvrit de son corps, écartant à coups d'épée tous ceux qui osaient l'approcher. Une foule de chevaliers accoururent bientôt à la défense de Philippe, qui parvint à remonter sur son cheval et, se précipitant contre l'ennemi, entraîna après lui cette foule de braves chevaliers, et culbuta le centre de l'armée impériale. Othon, à son tour, fut près de tomber dans les mains des Français ; il n'échappa que par une fuite précipitée. La déroute de son armée fut complète, et trente mille de ses soldats restèrent sur le champ de bataille. Cette grande victoire, l'une des plus importantes qui aient été remportées par les armées françaises, fut principalement due au courage du roi et aux bonnes dispositions faites par Guérin, ancien chevalier du Temple, qui s'était distingué dans les guerres d'Orient, et qui venait d'être créé évêque de Senlis, où Philippe fonda, en mémoire de cet événement, l'abbaye de la Victoire. L'évêque de Beauvais s'y distingua aussi par une bravoure extraordinaire. On cessa à cette bataille de battre tumultueusement, comme on l'avait fait dans les guerres précédentes, et ce fut la première fois qu'on vit les troupes se mouvoir avec une espèce d'ordre et de discipline. Le comte de Boulogne, resté prisonnier de guerre, fut enfermé à la citadelle de Péronne ; le comte de Flandre, qui eut le même sort, fut conduit à Paris les fers aux pieds et aux mains, et suivit en cet état le char du vainqueur, comme lors des triomphes des Romains. Dans le même temps (quelques auteurs disent que ce fut le même jour), le fils de Philippe-Auguste remporta aussi une victoire signalée près de Chinon, contre Jean Sans terre, qui avait cherché à faire, vers la Loire, une diversion en faveur d'Othon, son oncle. La nouvelle de succès si importants, si inespérés, combla de joie toute la France, et le retour de Philippe offrit véritablement le spectacle d'une marche triomphale. Partout les habitants des campagnes accoururent sur son passage et le saluèrent comme leur libérateur. Des arcs de triomphe furent élevés dans toutes les villes : les chemins étaient jonchés de fleurs, et partout l'air retentissait des plus flatteuses acclamations. A Paris, toute la population se précipita au-devant du monarque, et pendant sept jours entiers l'allégresse publique ne cessa de se manifester par des illuminations, des danses et des fêtes de tous les genres. Dès lors, aussi redouté de ses ennemis que chéri de ses sujets, Philippe-Auguste n'eut plus à s'occuper que du bonheur des Français. Déjà il avait refusé de faire partie de la quatrième croisade, et l'on sait que, lors de la précédente, entraîné dans une lutte difficile avec des vassaux trop puissants, ou tout entier à ses projets contre l'Angleterre, il avait tiré grand parti de l'absence de ses ennemis. Ce fut vraisemblablement par les mêmes motifs qu'il refusa longtemps de prendre part à la malheureuse guerre des Albigeois : il se contenta d'y envoyer son fils dans les derniers moments, et lorsqu'il ne s'agit plus que de profiter des événements. Dès le commencement de son règne, une croisade s'était formée contre ces novateurs menaçant de troubler toute la chrétienté, et leur patrie était devenue le théâtre de cruautés inouïes : plus de trois cent mille de ces malheureux périrent dans les supplices ou par le fer des croisés, dans des expéditions dont le pape Innocent III fut le principal instigateur, Simon de Montfort le chef, et Raimond VI, comte de Toulouse, la plus illustre victime. Le monarque français tira encore avantage de ces tristes événements pour affermir dans ses provinces l'autorité royale, qui depuis Charlemagne y était presque entièrement méconnue ; mais il refusa avec autant de grandeur que de générosité les États du comte Raimond, son parent, injustement dépouillé, qui lui furent offerts par les croisés. Ce ne fut que sous le règne suivant que la France prit part à cette guerre. Après la mort d'Amauri, roi de Jérusalem, les seigneurs et barons de la Palestine envoyèrent à Philippe des députés pour le prier de leur donner un roi. Philippe leur désigna Jean de Brienne, qui devint roi de Jérusalem, puis empereur de Constantinople. Philippe-Auguste donna souvent des secours aux colonies chrétiennes d'Orient, et, par son testament, il laissa une somme considérable qui devait être employée à l'entretien des défenseurs de la terre sainte. Ce prince, craignant les foudres du Vatican, et ne voulant pas troubler la paix de son royaume, refusa d'aider son fils, du moins ostensiblement, dans son expédition en Angleterre, et tandis que le jeune Louis était excommunié à Rome et couronné à Londres , tandis qu'il soutenait un siège dans cette capitale, la France fut calme et heureuse. Philippe s'en servit habilement pour assurer de plus en plus sa prospérité. Peu de princes ont été plus appliqués aux soins du gouvernement. Sa prévoyance et son activité s'étendirent à tout ce qui pouvait embellir son royaume, comme à tout ce qui devait assurer sa puissance. Pour diminuer l'autorité des seigneurs, il établit des baillis, juges des cas royaux, dans toutes les principales villes. Aucun de ses prédécesseurs n'avait su aussi bien que lui tirer des sommes considérables de ses vassaux, des juifs et de tous ceux auxquels il accordait des grâces et des faveurs, et les impôts n'avaient pas encore été soumis avant lui à l'ordre et à la fixité qu'il leur donna. Ce fut par là qu'il parvint à fortifier un grand nombre de places, à créer et solder une armée permanente. C'est par ce moyen qu'il imprima à l'autorité royale un caractère de force et de grandeur inconnu des Français depuis la chute des Carolingiens, et qui n'a fait que s'accroître sous ses successeurs. Il créa les maréchaux de France. De nouvelles communications furent ouvertes, et la plupart des villes furent entourées de murs. C'est sous son règne qu'on vit s'élever les églises d'Amiens, de Saint-Remi de Reims, et surtout de Notre-Dame de Paris, commencée sous son prédécesseur, et terminée sous Philippe le Hardi. Protecteur des lettres, Philippe II fit beaucoup pour l'université, et ce corps acquit un crédit et une influence considérables ; enfin, la conquête du Maine, de la Normandie, celle de l'Anjou, de la Touraine et du Poitou, l'acquisition des comtés d'Auvergne, de l'Artois, de la Picardie et d'un grand nombre de places et de seigneuries, tels sont les faits qui méritèrent à Philippe II les titres de Conquérant, de Magnanime et d'Auguste. Il mourut à Mantes le 14 juillet 1223, à l'âge de 59 ans. Ce prince n'eut de sa première femme qu'un fils, qui lui succéda sous le nom de Louis VIII. Ingelburge ne lui donna pas d'enfants : il eut un fils et une fille d'Agnès de Méranie, et il obtint du pape qu'ils fussent légitimés. Comme la postérité de Louis VIII fut très nombreuse, les difficultés qui auraient pu résulter de cette légitimation ne se présentèrent pas. La taille de Philippe-Auguste était moyenne, et sa constitution affaiblie par un empoisonnement soupçonné, ou par le climat de la Syrie. L'un de ses yeux était obscurci par une tache blanche. Il aimait les sciences, les arts, et pouvait être considéré comme l'un des hommes les plus instruits de son temps. Les écrivains originaux de l'histoire de ce règne sont Rigord et Guillaume le Breton.

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CRPE HISTOIRE CRPE VDS95 LOUIS VII

Louis VII le Jeune, le Pieux, l’Eveillé ou Flores : né en 1120, 01/08/1137-18/09/1180

Il fut élevé dans le cloître de Notre-Dame de Paris, il succéda à Louis VI, son père, le 1er  août 1137. Il était à Poitiers, où il célébrait par des fêtes brillantes son mariage avec Eléonore de Guyenne, et son couronnement comme duc d'Aquitaine. Il remit son épouse aux soins de l'évêque de Chartres, et se rendit à Paris afin de prévenir les séditions, d'autant plus à craindre à chaque changement de règne, que la couronne n'était pas encore regardée comme héréditaire et que l'obéissance était loin des mœurs de la nation. En effet, comme, en passant à Orléans, il voulut donner quelques ordres, les bourgeois prétendirent que ces ordres violaient leurs privilèges, et se révoltèrent ; ainsi les communes étaient à peine formées, que déjà elles luttaient contre l'autorité royale. Dès qu'il fut arrivé à Paris, Louis convoqua une assemblée de seigneurs et d'évêques pour délibérer avec eux sur les besoins de l'Etat, et il prit les rênes du gouvernement sans se faire sacrer de nouveau, suivant l'usage reçu jusqu'alors ; ce qui ne choqua point sans doute, parce que du vivant de son père il avait été sacré par le pape Innocent II. Il fut couronné à Bourges, quatre mois après son avènement au trône. En 1142, il fit une expédition contre le comté de Toulouse, dont il chercha vainement à s'emparer comme duc d'Aquitaine. Les troubles qui régnaient en Angleterre et en Allemagne assuraient la tranquillité de la France ; mais il était dans la destinée des souverains, à cette époque, d'être agités par les papes lorsqu'ils ne l'étaient point par les grands vassaux, et les sujets de contestation se présentaient d'autant plus facilement que rien n'était réglé ni par les lois ni par les coutumes. L'élection pour l'archevêché de Bourges s'étant faite sans prendre le consentement du roi, Louis ordonna aux chanoines de procéder à une élection nouvelle ; le pape soutint l'archevêque élu et se permit de dire que « Louis VII était un jeune prince qu'il fallait instruire, et ne pas accoutumer à se donner la liberté de se mêler ainsi des affaires ecclésiastiques ». Le roi, qui ne voulut point abandonner ses droits, fut excommunié, et son domaine fut mis en interdit. Le prélat, chassé de son siège, se retira auprès du comte de Champagne, Thibaut, homme doux mais ambitieux, d'une politique astucieuse, et qui fut plus d'une fois l'instrument dont les pontifes romains se servirent contre d'autres souverains. Ce seigneur appuyait alors les plaintes de la comtesse de Vermandois, sa cousine, que son époux, ministre et favori de Louis VII, avait répudiée, et il avait décidé le pape à excommunier le comte de Vermandois. Louis, irrité de toutes ces contrariétés, fond sur la Champagne, à la tête d'une armée, et il oblige Thibaut à demander lui-même au pontife de lever l'excommunication fulminée contre son ministre, ainsi que l'interdit mis sur ses propres domaines. Tout paraissait arrangé et le roi avait congédié son armée, lorsque le pape lança de nouvelles foudres ; dès lors tout ce qui avait été fait ne dut plus paraître à Louis qu'un jeu de son artificieux ennemi. Il reprend aussitôt les armes, et porte encore une fois le ravage dans les Etats du comte de Champagne. Ce fut dans cette occasion que, se livrant au plus funeste emportement, ce jeune monarque fit mettre le feu à l'église de Vitry, où treize cents personnes qui s'y étaient réfugiées périrent dans les flammes. La colère de Louis ne put tenir contre ce spectacle ; sa piété, justement alarmée d'une vengeance aussi terrible, lui persuada qu'il n'en obtiendrait le pardon qu'en allant au secours de la Palestine, où les chrétiens perdaient par leurs divisions ce qu'ils avaient acquis par leur courage. Cette croisade, dans laquelle entra Conrad III, empereur d'Allemagne, fut prêchée par saint Bernard, auquel on offrit le titre de généralissime de l'armée ; tant était grande la prévention en sa faveur. Il avait trop d'esprit pour accepter ; et cette seconde entreprise eut, comme la première et toutes celles qui suivirent, le grand inconvénient de n'être pas conduite par un chef suprême ; condition sans laquelle toute conquête durable devient impossible. L'abbé Suger, quoiqu'il eût été choisi pour régent du royaume avec Raoul, comte de Vermandois, s'opposa de tout son pouvoir au départ de Louis ; mais l'esprit du siècle fut plus fort que les conseils d'un sage ministre ; et le nombre des croisés s'éleva si haut qu'il en résulta pour l'Europe une paix générale. La trahison des Grecs, le défaut d'ensemble et de subordination, l'ignorance générale des chrétiens sur les contrées qu'ils devaient traverser, firent périr l'armée de l'empereur. Louis VII s'avança au travers de l'Asie Mineure avec la sienne, battit les Sarrasins au passage du Méandre, se laissa surprendre ensuite par l'ennemi, resta presque seul sur le champ de bataille, où il se défendit contre plusieurs soldats musulmans, et ne rejoignit son avant-garde qu'à la faveur des ténèbres. Les attaques journalières des Turcs, le froid, la faim, la perfidie des Grecs, achevèrent de détruire l'armée de Louis VII, qui arriva dans Antioche avec un petit nombre de soldats le 19 mars 1148. Il entreprit sans succès le siège de Damas, et environ un an après il s'embarqua à Saint-Jean d'Acre dans les premiers jours de juillet 1149, relâcha en Calabre le 29 juillet, puis à Rome, où il passa quelques semaines près du pape Eugène III, qui dissipa les préventions qu'on avait inspirées au monarque sur Suger. Il aborda enfin dans le courant d'octobre à Saint-Gilles avec une suite composée de deux ou trois cents chevaliers. Il était sorti de Metz pour la croisade, vingt-huit mois auparavant, à la tête de plus de 150 000 pèlerins. La reine Eléonore, qui avait accompagné Louis, donna pendant celle longue et pénible expédition beaucoup de sujets de mécontentement à ce prince ; elle se plaignait hautement d'avoir trouvé en lui un moine, et non pas un époux. Elle fut soupçonnée d'avoir pris de l'amour pour Raimond d'Antioche, et même pour un jeune Turc nommé Saladin. Le roi crut devoir la répudier à son retour ; et le prétexte banal de parenté servit à motiver le divorce. N'ayant d'elle que deux filles, il lui rendit la Guyenne, qu'elle apporta six semaines après en dot à Henri II, duc de Normandie, qui fut plus tard roi d'Angleterre. Après la mort de Suger, le divorce fut prononcé le 18 mars 1152, par un concile, à Beaugency, en présence de la reine qui fut renvoyée à l'instant même. Louis a été blâmé de la plupart des historiens pour s'être séparé d'Eléonore ; il est certain que, par le nouveau mariage qu'elle contracta, les rois d'Angleterre virent leurs possessions en France s'accroître à tel point qu'elles cernaient de toutes parts les domaines du roi ; mais dans les choses qui tiennent de si près à l'honneur, il n'est facile qu'à ceux qui sont tout à fait désintéressés de n'écouter que la politique.

Suger eut raison de s'opposer au divorce ; le roi n'eut peut-être pas tort de se séparer d'une femme qui le méprisait ; il ne pouvait la renvoyer sans lui rendre sa dot, car aussitôt tous les grands vassaux se seraient armés pour l'amener à cet acte de justice. Cependant l'acquisition de la Guyenne et du Poitou ne fut pas si favorable aux rois d'Angleterre qu'on a l'habitude de le répéter : dès qu'ils furent assez puissants pour se faire redouter des seigneurs français, ceux‑ci furent plus dévoués à leur roi : c'est ce qui explique pourquoi Louis VII et Philippe‑Auguste, son fils, résistèrent plus aux monarques anglais qu'aucun de leurs prédécesseurs. En 1155, Louis épousa Constance, fille d'Alphonse, roi de Léon et de Castille ; cette princesse perdit la vie au mois de septembre 1160, en accouchant d'une fille ; c'était la quatrième que le roi avait de ses deux femmes . Il était sans héritier ; l'inquiétude devint si grande dans sa cour qu'il se décida dès le mois suivant à épouser Adélaïde, fille de Thibaut, comte de Champagne, qui était mort son ennemi ; cette alliance lui acquit les services d'une famille puissante. Ce ne fut que cinq ans après, en août 1165, que la reine accoucha d'un fils, qui reçut le nom de Philippe, et le surnom de Dieudonné, parce qu'on crut l'avoir obtenu du ciel par des prières et des aumônes ; ses hauts faits lui ont acquis dans la postérité le titre d'Auguste. Henri II, roi d'Angleterre, était actif, ambitieux, plus politique qu'aucun prince de son siècle ; il avait trop d'intérêts à démêler avec le roi de France pour que la guerre n'éclatât pas souvent entre eux : dans l'impossibilité de conclure la paix et de continuer les hostilités, on fit des trêves, dont le plus léger mécontentement provoqua la rupture ; mais, malgré ses talents et sa puissance, Henri ne remporta aucun avantage décisif, et plusieurs fois il fut obligé de s'humilier et de se reconnaître vassal du roi de France. En 1158, le monarque anglais vint à Paris, où Louis, voulant le recevoir le plus dignement qu'il lui était possible, lui céda son palais et alla loger lui-même au cloître Notre-Dame. Quatre ans plus lard, ces deux princes, qui vivaient encore en bonne intelligence, se rendirent ensemble jusqu'à Toucy-sur-Loire, au-devant du pape Alexandre III, que les deux monarques conduisirent à sa tente, marchant à côté de lui et tenant à droite et à gauche la bride de son cheval. Louis, qui avait eu tant à se plaindre des prétentions exagérées des ecclésiastiques, soutint contre le roi d'Angleterre Thomas Becket, archevêque de Cantorbéry, homme étonnant par la fermeté de son caractère, et qui fut le fléau de Henri. Lorsque ce prince vit ses enfants et sa femme Eléonore d'Aquitaine révoltés contre lui, il attribua ses malheurs à la conduite qu'il avait tenue avec Becket, et alla lui-même en habit de pénitent, pleurer sur le tombeau de l'archevêque. Louis VII secondait les fils de Henri, suivant en cela la politique des rois de France ; mais il avait un motif personnel pour soutenir Richard, l'un deux, qui devait épouser sa fille Alix, depuis longtemps en Angleterre. Henri promettait toujours de terminer ce mariage, et le retardait sans cesse, parce qu'étant amoureux d'Alix, il avait abusé de sa jeunesse pour la séduire ; et l'on présume avec raison que cette intrigue fut la cause de l'ardeur avec laquelle Éléonore soutint la révolte de ses enfants contre leur père. Louis VII mourut à Paris le 18 septembre 1180, à l'âge de 60 ans, dans la quarante-quatrième année de son règne. Il était tombé en paralysie dès l'année précédente, en revenant d'Angleterre, où il était allé prier sur le tombeau de Saint-Thomas de Cantorbéry, pour obtenir la guérison de son fils Philippe, dangereusement malade ; il ne fut pas plus de six jours hors de France, et à son retour, ayant trouvé le jeune prince entièrement rétabli, il se hâta de le faire couronner et le maria quelques jours après avec Isabelle, fille du comte de Hainaut. Quoique Philippe n'eût alors que quatorze ans, il gouverna pendant la vie de son père, et déploya tant de vigueur contre quelques vassaux qui croyaient le moment favorable pour se révolter, qu'il fut dès lors facile de prévoir ce qu'on devait attendre de lui. Louis VII a laissé la réputation d'un prince juste, libéral, brave de sa personne, mais simple dans sa conduite, et incapable de suivre les entreprises auxquelles il se livrait volontiers. Sa piété fut d'autant plus respectable, qu'elle ne l'empêcha point de défendre les droits du trône contre les usurpations des papes, et qu'elle arrêta la violence de son caractère, violence extrême, si l'on en juge par les premiers actes de son gouvernement. Il s'acquittait avec beaucoup d'exactitude de ses devoirs de religion, et passait une grande partie de son temps à l'église. Lorsque Becket vint en France, le monarque dit aux députés que le prélat lui adressa : « Il est bien étonnant que le roi d'Angleterre ait oublié ces paroles du Psalmiste : Mettez-vous en colère et ne pêchez pas. - Sire, lui répondit un des députés ; Il s'en serait peut-être souvenu s'il l'avait ouï chanter à l'office aussi souvent que Votre Majesté. » .Un trait de sa vie mérite d'être conservé et le fait mieux connaître que tous les jugements portés par les historiens. Quand l'armée française eut été défaite par les Sarrasins, non seulement il prodigua ses trésors aux commandants et aux soldats qui avaient tout perdu ; mais sentant le besoin d'un chef unique, il assembla les seigneurs, leur fit sa proposition d'en élire un, et ajouta : « Moi-même, je serai le premier à donner l'exemple de l'obéissance, et je prendrai sans répugnance le poste qu'on m'assignera. » L'armée nomma Gilbert, simple gentilhomme ; et Louis obéit, ainsi qu'il s'y était engagé, quoiqu'il ne le cédât en bravoure à aucun de ses compagnons. Il fut enterré à l'abbaye de Barbeaux, près de Melun. En 1366, Charles IX fit ouvrir son tombeau ; le corps était conservé ; il avait des anneaux d'or aux doigts, et au cou une chaîne d'or, dont le monarque et les princes qui étaient présents s'emparèrent pour les porter en son honneur. Le 1er juillet 1817, les cendres de Louis VII ont été transportées de l'abbaye de Barbeaux, où elles étaient encore, à l'abbaye de Saint-Denis. Le nombre des villes affranchies ou communes augmenta sous son règne, et la royauté s'agrandit de sa diminution de la servitude ; car, moins il y avait de serfs des seigneurs, plus on comptait de sujets directs du roi. Pour diminuer le nombre des filles publiques il défendit qu'elles portassent des ceintures dorées, comme le faisaient les femmes honnêtes ; ce qui a donné lieu au proverbe : Bonne renommée vaut mieux que ceinture dorée.

 

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CRPE HISTOIRE CRPE VDS95 LOUIS VI

Louis VI le Gros ou le Batailleur : né en décembre 1081, 1108-01/08/1137

Il était fils de Philippe Ier et de la reine Berthe. Né en 1081, il fut associé par son père au gouvernement en l'année 1100, et lui succéda au mois de juillet 1108. Il fut sacré à Orléans par l'archevêque de Sens. Louis VI monta sur le trône n'ayant que des domaines peu considérables, séparés les uns des autres par des fiefs qui appartenaient à des seigneurs rivaux de leur roi, tyrans de leurs vassaux, ennemis de leurs voisins, et ne reconnaissant d'autre droit que la force, d'autre honte que la défaite, d'autre gloire que le succès. Le monarque devait assistance à ses vassaux, c'est-à-dire qu'il était obligé de les secourir quand ils réclamaient son appui ; de sorte qu'avec peu de forces à sa disposition (puisqu'il ne pouvait lever de troupes que dans ses domaines) il était appelé par les querelles des grands à se mêler de toutes les guerres qui éclataient dans le royaume. Philippe, qui n'avait jamais eu d'affaires plus importantes que ses plaisirs, était mort généralement méprisé. Louis, son fils, en prenant les rênes du gouvernement, eut pour ennemis tous les seigneurs que par son courage il avait ramenés au devoir pendant l'excommunication de son père ; leurs projets n'allaient pas moins qu'à le priver du trône. Louis les prévint par son activité ; il poussa si rudement les révoltés qu'il les battit, les divisa, et devint en moins de deux ans plus puissant qu'aucun de ses prédécesseurs depuis Hugues Capet. A peine ce monarque avait-il obligé à se soumettre un de ces petits seigneurs qui de leurs châteaux faisaient sans cesse des incursions dans le voisinage, et pillaient les peuples et les églises, qu'il était obligé de marcher contre un autre de ces véritables tyrans. Comme un nouvel Hercule, il les réduisit tous successivement, ce qui le rendit en même temps le restaurateur de l'autorité royale et le bienfaiteur de ses peuples. Ce fut ainsi qu'il eut à combattre son propre frère Philippe, comte de Mantes, fils d'une autre mère, Bertrade ; celle-ci poussait Philippe à disputer à Louis le Gros la couronne. Une ligue s'était formée entre le comte de Mantes, son oncle, Amauri, comte de Montfort, et Foulques, comte d'Anjou. Louis cita son frère devant les pairs du duché de France, s'empara de Mantes et d'Arpajon et détermina ses gens de Montlhéry à chasser les gens de Philippe. Louis eut ensuite à combattre Guy de Rochefort, son fils, Hugues de Créci, et Eudes, fils de Bouchard de Montmorency, ainsi que plusieurs autres barons. Ces guerres toutes de sièges et d'escarmouches se continuèrent pendant toute la première partie du règne du monarque. L'une de ses entreprises les plus difficiles fut l'attaque du château du Puiset, qu'occupait Hugues le Beau, qui exerçait son brigandage dans toute la Beauce : ce seigneur fut fait prisonnier et envoyé à la forteresse de Château-Landon. Enfin tous les seigneurs insurgés furent soumis et firent leur hommage au roi ; la plupart devinrent ses défenseurs les plus zélés. Sa puissance eût été alors établie sans la moindre contestation ; mais il comptait parmi ses vassaux Henri Ier, roi d'Angleterre, et malheureusement duc de Normandie. Il était de la politique de Henri de seconder tous les mécontents de France, afin de conserver les domaines qu'il y possédait : par le même motif, les possesseurs de grands fiefs s'unissaient volontiers à lui ; car si le duché de Normandie rentrait dans les domaines de la couronne, il n'y avait plus de garantie pour eux contre le pouvoir des rois de France. Ces intérêts produisirent beaucoup de guerres qui ne furent ni vives, ni longues, et autant de traités qui ne durèrent pas davantage. Si le roi d'Angleterre trouvait des alliés dans les seigneurs français, le roi de France trouvait de puissants appuis dans les neveux du roi d'Angleterre, qui excitaient en leur faveur des révoltes dans cette Normandie, objet de tant de contestations. On laissa d'abord avec trop d'indifférence le monarque anglais s'établir dans le Vexin : il avait promis dès le commencement de raser la forteresse de Gisors ; mais plus tard il s'y refusa, et le roi de France se vit obligé de marcher contre lui en l'an 1109. Les deux armées étaient en présence à Néaufle, sur la rivière d'Epte, lorsque Louis fait proposer à son ennemi de vider leur différend par un combat singulier de roi à roi, pour épargner le sang de leurs sujets. Le monarque anglais ne répond à ce défi que par une plaisanterie ; et l'on en vient à une bataille, où il est défait et obligé de prendre la fuite. La guerre continua, avec des alternatives de revers et de succès, jusqu'à l'an 1113, où la lassitude des peuples obligea Louis VI d'abandonner Gisors au monarque anglais, et celui-ci d'en faire hommage au roi de France. Cet arrangement avait mis fin aux hostilités ; mais elles recommencèrent bientôt lorsque Louis voulut prendre sous sa protection Guillaume Cliton, fils de Robert Courtecuisse, qui avait été dépouillé de la Normandie par son frère Henri. Le monarque français, malgré la valeur personnelle qu'il déploya, fut battu au combat de Brenneville en 1119. Après cet échec, Louis consentit à la paix ; mais le roi d'Angleterre ayant perdu toute sa famille et une grande partie de sa noblesse qui périt dans un naufrage, Cliton profita de cette circonstance pour lui faire encore la guerre, qu'appuyait secrètement Louis. Henri s'en vengea en suscitant au roi de France un ennemi puissant dans la personne de Henri V, empereur, qui haïssait Louis comme protecteur du pape Calixte II, par lequel il avait été excommunié. Henri V leva une armée formidable composée de Lorrains, d'Allemands, de Saxons, de Bavarois et de tous les autres peuples au delà du Rhin, avec l'intention de venir brûler la ville de Reims, où s'était tenu le concile qui avait fulminé contre lui la sentence d'excommunication. Louis convoqua une assemblée générale des seigneurs, et leur représenta qu'il s'agissait d'une guerre étrangère, dans laquelle les intérêts et l'honneur de la France étaient compromis : il avait de l'éloquence, et passait avec raison pour le plus intrépide soldat de son royaume. Il s'empara si bien des esprits que toutes les querelles particulières cessèrent aussitôt : les seigneurs les plus dévoués au roi d'Angleterre se montrèrent dignes de leur patrie, et la France trouva deux cent mille hommes à opposer à ses ennemis. D'autres grands vassaux éloignés accouraient encore à la tête de leurs troupes afin de grossir l'armée royale. Pour rencontrer un pareil exemple d'union, de promptitude et de patriotisme, il faudrait remonter jusqu'à Charlemagne. L'empereur, étonné de voir un roi si faible contre ses feudataires déployer tant de forces contre l'étranger, retourna sur ses pas ; et la tranquillité de la France fut assurée sans combat. Louis le Gros aurait bien voulu profiter d'une si belle occasion pour enlever le duché de Normandie au roi d'Angleterre ; mais l'intérêt des grands s'y opposa : ils distinguaient les guerres de la nation d'avec les guerres du prince, et n'étaient pas tentés d'augmenter son pouvoir ; ils intervinrent pour ménager la paix entre les deux royaumes, et cette fois elle fut durable. Louis ne se reposa cependant point : les querelles entre les grands n'avaient cédé qu'à un intérêt national ; le danger passé, chacun reprit ses animosités, ses prétentions ; et le roi continua d'avoir les armes à la main pour se faire obéir. En 1126 il marcha au secours de l'évêque de Clermont, chassé de son siège par le comte d'Auvergne ; et il fut accompagné dans cette expédition par plusieurs grands seigneurs qui avaient d'abord été ses ennemis, tels que Conan, duc de Bretagne, Foulques d'Anjou et le comte de Nevers. Il força les passages des montagnes, assiégea le château de Montferrand, près de Clermont, qu'il prit, et obligea le comte rebelle à rétablir le prélat. Quelques années plus tard, le même seigneur, oubliant son serment, recommença ses premières vexations contre l'évêque. Le monarque franchit de nouveau les montagnes, et obligea encore le comte à reconnaître son autorité, malgré le duc d'Aquitaine, qui était accouru à son secours, mais qui, ayant vu les forces du roi, se soumit lui-même et lui fit hommage de la manière la plus humble. Enfin le monarque jouissait des douceurs de la paix, lorsqu'il se vit obligé d'aller punir les assassins du comte de Flandre. Ce comte ne laissant point d'enfants, il lui fit donner pour successeur le fils du duc de Normandie, Cliton, dont il chercha toujours à augmenter la puissance, afin d'en faire au roi d'Angleterre un ennemi plus redoutable. Mais ce jeune prince périt peu de temps après, les armes à la main, en poursuivant les troupes de son compétiteur, le comte d'Alsace, qu'il avait battu dans les plaines d'Alost. Vers le même temps, l'évêque de Paris, sans aucune considération des services que Louis avait rendus à l'Eglise, se plaignant de la nomination faite par ce monarque à quelques bénéfices, avait été jusqu'à prononcer une excommunication contre son souverain : mais, malgré les plaintes de Bernard, abbé de Clairvaux, qui s'était réuni au prélat, le pape Honoré II déclara l'excommunication abusive, et leva l'interdit. Si l'on en excepte cette circonstance, Louis fut toujours parfaitement d'accord avec l'autorité ecclésiastique. La pureté de ses mœurs, l'amour qu'il conserva toujours envers Alix ou Adélaïde de Savoie, sa femme, le soin qu'il mit à défendre le clergé de l'avarice et de la brutalité des nobles, le sauvèrent de toute discussion avec la cour de Rome. On vit sous son règne cinq papes venir chercher un asile en France ; et il eut besoin de beaucoup de prudence pour terminer le schisme né de la rivalité d'Innocent II et d'Anaclet, revêtus ensemble, par des partis opposés, de la dignité papale. En 1128, il fit couronner à Reims son fils aîné, Philippe ; mais ce prince mourut d'une chute de cheval le 13 octobre 1131. Louis avait trop de vertus pour n'être pas un excellent père ; et quoiqu'il eût beaucoup d'enfants, on n'en vit aucun dans ces temps de révoltes prêter son nom aux rebelles. Il se montra fort sensible à la perte de son fils aîné ; mais le pape Innocent II, qui était alors à Paris, l'abbé Suger et ses courtisans intimes lui firent sentir que l'intérêt du royaume exigeait qu'il ne mît aucun retard à désigner son successeur : il choisit Louis, son second fils, qui fut sacré à Reims par le pape Innocent, douze jours après la mort de Philippe. La dernière expédition de Louis VI eut lieu en 1135, contre le seigneur de Saint-Brisson-sur-Loire, qui exerçait toutes sortes de brigandages dans les environs de son château. Le roi assiégea cette forteresse, et après l'avoir prise d'assaut, il la réduisit en cendres. Mais les fatigues qu'il essuya dans cette occasion lui causèrent une dysenterie qui le conduisit au tombeau, après deux ans de souffrances. Avant de fermer les yeux, il eut la satisfaction d'apprendre que le duc d'Aquitaine, qui n'avait qu'une fille nommée Eléonore, l'offrait par testament au jeune Louis, avec les immenses domaines qu'il possédait ; il envoya son fils en Guyenne pour accomplir ce mariage, et mourut avant le retour du prince, le 1er août 1137, dans sa 57e année, comblé des bénédictions du peuple, dont il avait toujours été le défenseur. Les historiens ne lui reprochent que d'avoir manqué de cette politique qui ne s'accordait pas toujours avec les vertus qu'il possédait dans un degré éminent. Il laissa en mourant, outre Louis VII, qui lui succéda, cinq fils et une fille. La reine Adélaïde, sa veuve, épousa Matthieu de Montmorency, connétable de France. On attribue à Louis le Gros l'établissement des communes, desquelles est sorti le tiers état ou troisième ordre ; car il est remarquable que sous la première dynastie il n'y eut qu'un ordre politique, celui des conquérants ou gentilshommes (gentis homines), hommes de la nation. Sous la seconde dynastie le clergé devint un ordre politique, c'est-à-dire qu'il prit place dans les assemblées nationales ; et ce fut lui particulièrement qui fit passer la couronne sur la tête de Pépin. Sous la troisième dynastie s'éleva le tiers état, qui n'était pas alors composé du peuple, mais des bourgeois (burgenses), des propriétaires en charge, et des chefs de corporations. Les guerres continuelles des seigneurs et le mouvement donné par les croisades ayant relâché les liens de la servitude, il se forma des bandes de brigands, qui pillaient indistinctement tous les partis : le commerce sentit qu'il le devait attendre de protection que de lui-même ; et l'on vit se relever peu à peu le pouvoir municipal, origine et soutien de toutes les libertés. Les paysans avaient été organisés par le clergé en communautés paroissiales conduites par leurs curés ; ces communautés prêtèrent plusieurs fois secours au roi, ainsi que cela eut lieu notamment au siège du château de Puiset. Déjà antérieurement à Louis le Gros, Beauvais, St-Quentin, Noyon avaient obtenu de leurs seigneurs des chartes de commune. La ville de Laon eut une charte en 1112 ; et deux ans après, Amiens en eut à son tour. Puis un grand nombre d'autres villes obtinrent des franchises analogues, dont on trouve du reste des traces avant le règne de Louis VI. Dès lors, le contingent des troupes à fournir, la part à prendre dans les contributions, la police à exercer dans le territoire, le droit même de juger, en un mot tout ce qui constituait le pouvoir des grands passa aux communes, que gagna aussi l'esprit d'indépendance qui régnait à cette époque. L'usage de présenter aux rois les clefs des villes qu'ils traversent rappelle le temps où l'on refusait souvent de les y recevoir. Les villes affranchies devinrent d'autant plus fortes, que les châtelains des environs se faisaient recevoir membres de la cité, afin de profiter des avantages de l'association : ils donnaient leur esprit guerrier aux citadins en échange de l'esprit d'ordre et d'union qu'ils en recevaient. Le pouvoir municipal existait dans les Gaules lors de la conquête franque, et s'était conservé sous la première dynastie : il se perdit sous la seconde, mais le souvenir n'en fut jamais anéanti. Louis le Gros en a secondé le rétablissement, décidé en grande partie par la force même des circonstances ; car on voit ce pouvoir se reproduire à la même époque en Italie, en Allemagne, en Angleterre où il a gardé le nom de communes : il n'avait jamais été totalement aboli dans la Flandre, où l'activité du commerce rendait les bourgeois des personnages considérables. La preuve s'en trouve dans le règne même de Louis le Gros, qui fut obligé de marcher contre les bourgeois de Bruges, assez puissants en richesses et en nombre pour tenter une révolution contre leur souverain. Louis VI est le premier de nos rois qui soit allé prendre l'oriflamme à Saint-Denis, à l'occasion de la guerre nationale dont on a parlé. Cette espèce d'étendard rouge, suspendu au bout d'une lance dorée, avait d'abord été porté dans les guerres que le monastère de Saint-Denis soutenait pour la défense de ses domaines avant leur réunion à la couronne. L'oriflamme parut pour la dernière fois à la bataille d'Azincourt, en 1415.

 

 

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